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Kommentar: Kleinkunst in Dormagen kommt zu den Menschen

Kommentar : Kleinkunst in Dormagen kommt zu den Menschen

Die größeren Veranstaltungsorte konzentrieren sich auf die Innenstadt und auf Knechtsteden. Dort sind die notwendigen Kapazitäten und die technische Ausstattung vorhanden.

Dort können Kabarettisten oder Ensembles vor mehreren hundert Menschen auftreten. Daneben gibt es aber auch Klein- oder Kleinstkunst, wo Autoren vor viel weniger Publikum ihre Werke präsentieren oder wo Musiker in einem Wohnzimmerkonzert erste Erfahrungen sammeln wollen. Dafür reichen die Bücherei, ein Bürgerhaus oder eine Cafeteria platzmäßig völlig aus. Daher macht die Initiative der Dormagener SPD Sinn: Die Kultur kommt zu den Menschen vor Ort und nicht umgekehrt. Die größte Hürde dürfte die Organisation sein. Denn wie so oft: Es braucht wohl engagierte Ehrenamtler, die sich kümmern.