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Dormagen: Kommentar: Die Stadt braucht Zusammenhalt

Dormagen : Kommentar: Die Stadt braucht Zusammenhalt

Es war ein besonderer Moment beim Neujahrsempfang der Stadt: Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann, gerade frisch erholt aus dem Urlaub zurück, richtet eine eindringliche, ja nahezu dramatische Bitte an die Dormagener.

Er ruft zum Schulterschluss, zur Einigkeit und Fairness auf – er fordert letztlich die große Fraktion Dormagen ein. Alle Bürger und alle, die in dieser Stadt Verantwortung tragen, ob im Großen oder Kleinen, sollen zusammenhalten. Weil anders die finanziell schwierigste Situation aller Zeiten nicht bewerkstelligt werden kann. Hoffmann hat mit seinem Appell einen ebenso ungewöhnlichen wie überzeugenden Weg gewählt. In dieser unverschuldeten Krisenzeit, in der Politik und Verwaltung dennoch versuchen, die Stadt so lebenswert wie möglich zu gestalten, würden Kirchturmpolitik und Partikularinteressen eine homogene Dormagener Gesellschaft spalten. Das hat Hoffmann aufgezeigt und für Zusammenhalt geworben. Einen überzeugenderen Weg gibt es nicht. Klaus D. Schumilas

(NGZ)