Dormagen: Klosterbasilika wird erst ab Frühjahr saniert

Dormagen : Klosterbasilika wird erst ab Frühjahr saniert

Die ursprünglich für Oktober geplante Innensanierung der Klosterbasilika in Knechtsteden muss auf das Frühjahr 2013 verschoben werden. Nicht alle Zuschüsse waren bereits geflossen.

"Die Klosterverwaltung hat daher entschieden, die Ausführung der Arbeiten für den ersten Teilabschnitt abzusagen", heißt es auf der Fördervereins-Internetseite im "Echo Knechtsteden". Für die mehr als 200 000 Euro teure Instandsetzung der Basilika müssen die Spiritaner, die keine Mittel aus Kirchensteuern erhalten, selbst sorgen. Ein Förderantrag beim Erzbistum kann jedoch gestellt werden. Der Förderverein des Missionshauses hat in seinem silbernen Jubiläumsjahr für die Sanierung 35 000 Euro als Eigenanteil in Aussicht gestellt.

Jetzt gibt es eine weitere Zusage: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird 20 000 Euro zur Verfügung stellen. Am Donnerstag wird Dr. Wolf Hunold, Leiter des Ortskuratoriums Neuss der Stiftung Denkmalschutz, den Fördervertrag an das Missionshaus der Spiritaner übergeben. "Ich freue mich, dass nach längerer Zeit wieder ein Objekt im Rhein-Kreis Neuss von der Stiftung Denkmalschutz gefördert wird", sagt Hunold. "Es ist wichtig, dass diese herrliche Basilika erhalten wird."

Die Innenwand bedarf einer gründlichen Reinigung und Sanierung, bei der Schimmel und andere Mängel beseitigt und ein neuer Anstrich angebracht werden soll. In zwei Abschnitten soll die Basilika — zunächst das Langhaus bis zum ersten Jochbogen vor dem Altar — saniert werden (die NGZ berichtete). Damit wird die Trockenlegung der Südfassade abgeschlossen, diese Wand wurde vor zwei Jahren nur grob verputzt. Im zweiten Bauabschnitt werden die Messen "verkehrt herum" gefeiert, die Bänke werden um 180 Grad gedreht, die Gläubigen schauen Richtung Westapsis zum Fresko.

(NGZ/rl)
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