Kloster-Förderverein in Dormagen: Knechtstedener Friedhof wird saniert

Kloster-Förderverein in Dormagen : Knechtstedener Friedhof wird saniert

Der Förderverein für das Missionshaus der Spiritaner blickt auf neue Projekte.

Bis Ostern soll der Klosterfriedhof der Spiritaner in Knechtsteden ansprechender und pflegefreundlicher gestaltet sein. „Es soll neuer Rasen gepflanzt werden, die Wege sollen instandgesetzt und die Pflasterflächen saniert werden“, erklärte Stephan Großsteinbeck, Vorstandsmitglied des Fördervereins für das Missionshaus Knechtsteden. Beim gut besuchten Neujahrsempfang des mehr als 500 Mitglieder starken Vereins stellte er mit Hugo Offers, dem stellvertretenden Vorsitzenden und Kassierer, Projekte aus 2019 und für 2020 vor, darunter auch die 16.000 Euro teure Friedhofs-Sanierung, die um mehrere Monate verschoben wurde. Wenn die Stufen neu gestaltet sind, kommen auch die neuen Treppengeländer zum Einsatz, die die Mannschaft um den Knechtstedener Schmied Jupp Hodenius bereits angefertigt hat.

Auf dem dann sanierten Klosterfriedhof in Knechtsteden wird am Samstag, 14. November, der zentrale Festakt des Landes zum Volkstrauertag abgehalten. Die Planungen für die landesweite Zentralfeier laufen bereits, wie auch Bürgermeister Erik Lierenfeld in Knechtsteden erklärte: „Da befinden wir uns noch in der Abstimmung mit dem Landtag, der Staatskanzlei und dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge NRW.“

„Es ist schön, dass so viele Menschen an der Messe in der Basilika und unserem Neujahrsempfang teilnehmen“, sagte die Fördervereins-Vorsitzende Katharina Schütte, die das Amt 2019 von Hermann-Josef Lenz übernommen hatte, der seit der Gründung des Vereins 1987 ununterbrochen im Vorstand mitarbeitet. Auch Pater Emeka Nzeadibe, stellvertretender Vorsitzender, freute sich über die Möglichkeit zum Austausch mit den Mitgliedern. Die große Spendenaktion 2019 kam den Opfern der Tropenstürme in Mosambik zugute, die von Spiritanerpater Alberto betreut werden: Der Förderverein stellte 10.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung, nach Spendenaufrufen kamen knapp 26.000 Euro zusammen, die ebenfalls dazu beitragen, dass die Menschen in Mosambik das Nötigste erhalten. „Es wird kein Cent Verwaltungsaufwand berechnet, und wir wissen, wo das Geld landet“, warb Großsteinbeck um weitere Afrika-Spenden.

Umgesetzte Fördervereins-Projekte umfassen die Polsterarbeiten in der Sakramentskapelle und für die Kniebänke in der Basilika für insgesamt knapp 10.000 Euro, das Pflanzen einer Rotbuche (285 Euro) sowie das Aufstellen von zehn Mülleimern und einer Bank (2200 Euro) auf dem Klostergelände.