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Klimschutzaktion „Earth Hour“: Dormagen soll das Licht ausmachen

Klimschutzaktion „Earth Hour“ : Dormagen soll das Licht ausmachen

Im Rahmen der „Earth Hour“ sollen alle Menschen weltweit die Lampen abschalten, um auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen. Die Stadt Dormagen bittet um Teilnahme – und geht selbst mit gutem Beispiel voran.

Erneut werden alle Dormagener dazu aufgerufen, das Licht auszuschalten. Denn die Umweltschutzorganisation WWF veranstaltet ihre jährliche Klimaschutzaktion „Earth Hour“, um auf Umwelt- und Klimaschutzprobleme aufmerksam zu machen. Alle Menschen werden gebeten, am Samstag, 27. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr die Lichter auszuschalten. Auch die Stadt Dormagen beteiligt sich an der Aktion und ruft alle Bürger dazu auf, ebenfalls ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

„Gerade in Zeiten von Corona dürfen wir den Klima- und Umweltschutz nicht aus den Augen verlieren“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld: „Die ,Earth Hour‘ ist eine sehr gute Aktion, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Nutzen Sie die Zeit für ein Abendessen bei Kerzenschein, einen Familien-Spieleabend oder ein gutes Buch.“

Um ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz zu setzen, beteiligen sich unzählige Menschen auf dem gesamten Erdball an der „Earth Hour“. Tausende Städte weltweit hüllen ihre bekanntesten Bauwerke in symbolische Dunkelheit. Auch in Dormagen werden einige Gebäude verdunkelt, wie etwa das Kreiskulturzentrum und die Mühle in Zons sowie die Klosterbasilika und das barocke Torhaus des Klosters Knechtsteden.

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An der Regenbogenschule haben sich die Schüler der Klasse 2b ebenfalls mit dem Thema beschäftigt: Sie haben Bilder gemalt, die dazu auffordern, trotz der Corona-Krise nicht den Klimaschutz zu vergessen. „Bereits kleine Kinder verstehen beispielsweise, wie wichtig es ist, Müll nicht einfach achtlos in die Natur zu werfen, lieber mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu fahren und keine Wasserverschwendung zu betreiben. Die Kinder können somit bereits für Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert werden. So können sie von Anfang an vieles richtig machen“, sagt Klimaschutzmanagerin Lena van der Kamp.

(NGZ)