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Kirche in Dormagen: Fünf Fakten zum Kloster Knechtsteden

Kirche in Dormagen : Das Kloster Knechtsteden

Fünf Fakten zum Kloster Knechtsteden.

Spiritaner Die „Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist – Spiritaner“ ist eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft. Die älteste Niederlassung der deutschen Spiritaner ist seit 1895 das Mutterhaus in der mittelalterlichen Klosteranlage Knechtsteden. Heute sind in Knechtsteden neben der Gemeinschaft der Knechtstedener Spiritaner auch die Leitung der deutschen Spiritaner und andere Dienste des Ordens untergebracht.
Missionshaus In Knechtsteden haben die Spiritaner eines der größten Missionszentren im Norddeutschen Raum errichtet. Bis 1980 wurden rund 1000 Missionare – Brüder und Patres – nach Übersee entsandt.
Klostergelände Es gab ein Gymnasium mit Internat, eine philosophisch-theologische Hochschule für die Ausbildung der Priestermissionare und Handwerksbetriebe. Die Hochschule wurde im Jahr 1966 geschlossen, die letzten Handwerksbetriebe haben in den 1990er Jahren ihren Betrieb eingestellt. Die Schmiede wurde mit Unterstützung des Fördervereins vor einigen Jahren wiederbelebt.
Basilika  Die Kirche wurde in zwei Bauabschnitten (1138 bis 1151 und 1151 bis 1181) im romanischen Stil als Stiftskirche der Prämonstratenser Abtei errichtet. In den zweiten Bauabschnitt fällt auch die Vollendung des wertvollen Freskos in der Westapsis (1160). Ein Brand in 1869 machte Stift und Kirche zur Ruine. Bauvereine ließen ab 1878 die Kirche erneuern und auch Brandschäden am Fresko in der Westapsis beseitigen. Die Basilika ist 60 Meter lang, 19 Meter breit und 15 Meter hoch.

Kulturhof Im Kulturhof Knechtsteden mit Theaterscheune und Bullenstall finden – außer in der Corona-Krise – zahlreiche Veranstaltungen statt: von Hochzeiten über Firmenevents bis zum städtischen Theatersommer.