Kinderbetreuung in Dormagen Neustart der Kitas hilft den Eltern nur bedingt

Dormagen · Die Erleichterung bei vielen Eltern über die Rückkehr ihrer Kinder in die Kindertagesstätten ist zwar groß und bringt deutliche Erleichterungen. Aber es bleiben Probleme wegen der Reduzierung der Stundenzahl.

Sehnsüchtig haben viele Eltern darauf gewartet, am Montag war es dann endlich soweit: Zum ersten Mal seit dem Beginn des Corona-Lockdowns durften alle Kinder wieder in ihre Kitas. Für die meisten Eltern bedeutet das zwar eine erhebliche Entlastung im Arbeitsalltag, aber ganz so wie vor der Pandemie ist es noch nicht, denn die Kitas haben einen eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen. Das heißt, dass die Kinder nicht die vollen Betreuungsstunden in Anspruch nehmen können, die vertraglich vereinbart sind. „Ich habe für meine beiden Kinder einen Betreuungsvertrag über 45 Stunden in der Woche, nutzen dürfen wir jetzt nur 35 Stunden“, erzählt Julia Baumgart. „Aber ich bin super froh, dass die Kinder überhaupt wieder in die Kita gehen können, denn nach all diesen Wochen im Homeoffice, bei dem man gleichzeitig die Kinder betreuen muss, bin ich am Limit“, sagt sie.