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Dormagen: Kinder-Musical begeistert Publikum

Dormagen : Kinder-Musical begeistert Publikum

Die Musical-Premiere von "Nola Note auf Orchesterreise" war ein großer Erfolg für das Chorhaus Dormagen, das Nola-Note-Orchester und die Schule Burg.

Mit dem Verklingen der letzten Töne standen die mehr als 300 Besucher in der Aula des Leibniz-Gymnasiums von ihren Plätzen auf, um die Darsteller und Musiker des Kindermusicals "Nola Note auf Orchesterreise" mit langanhaltendem Applaus zu belohnen.

Die Geschichte von Nola Note, der von ihrem Freund Konrad Kontrabass und der vorwitzigen Pina Piccolo die einzelnen Instrumente eines Orchesters vorgestellt werden, begeisterte mit Witz und musikalischem Können.

Am Wochenende zeigten die beiden Kinderchöre des Chorhauses St. Michael Dormagen, das Nola-Orchester mit vielen Jugendlichen und einigen Erwachsenen, insgesamt acht Kinder für drei darstellende Hauptrollen und sämtliche Schüler der Grundschule Burg Hackenbroich in drei Aufführungen viel Begeisterung und Humor, der bei den Zuschauern sehr gut ankam.

Mehr als 1000 Besucher haben für ein dreimal ausverkauftes Haus gesorgt. Unter der Musikalischen Leitung von Kantor Horst Herbertz, dem "Chef", wie Pina Piccolo den Dirigenten bezeichnete, und Angelika Manderscheid sowie der Regie von Gabriele Schauff-Ecker und Sascha Bär zeigten alle mehr als 300 Kinder großen Einsatz und Spielfreude.

"Ein wunderbares Gemeinschaftswerk", sagte Hans-Joachim Reich, Rektor der Grundschule Burg nach der ersten Vorstellung. Er hatte als "Inspizient" die Aufführung eingeleitet und sich anschließend bei allen Beteiligten bedankt. "Kein Schüler wurde zurückgelassen, alle haben mitgemacht, und auch ihre Eltern haben zum Gelingen beigetragen", lobte Reich.

Die Zuschauer konnten lächelnd nachvollziehen, wie Eftelya Karaca als Nola Note spielerisch und musikalisch die Geige, die Oboe, das Horn und die Pauke kennenlernt, wobei ihr ihre Freunde Konrad Kontrabass (Tarik Ziya Celik) und Pina Piccolo (Zübeyde Akbaba) halfen.

Die kleine Flöte war hör- und sichtbar beleidigt, dass immer die großen Instrumente vorgezogen werden, immerhin konnte Pina auf die große Bedeutung der Blasinstrumente hinweisen: "Jetzt mal Klartext: Ohne die Bläser geht hier gar nichts!" Zu den Musikstücken hatten die Schüler jeweils klassenweise einen Auftritt einstudiert, der schön mit dem Gesang und den Instrumenten harmonierte.

Pfarrer Peter Stelten, einer der Leiter des Chorhauses, zeigte sich begeistert: "Es gefällt mir ausgesprochen gut, wie klassische Musik spielerisch näher gebracht wird."

(NGZ/EW)