KG "Ahl Dormagener Junge": Tolle Premiere der "Kölschen Weihnacht"

KG „Ahl Dormagener Junge“: Stimmungsvolle Premiere der „Kölschen Weihnacht“

„Santa Colonia“ - die „Kölsche Weihnacht“ war zum ersten Mal in Dormagen zu Gast, organisiert von der KG „Ahl Dormagener Junge“. Das Publikum war begeistert.

Lustiges, Besinnliches und adventlich Feierliches – die Premiere der „Kölschen Weihnacht“, in der ausverkauften Kulle war ein voller Erfolg. „Wir möchten gern für Jeden eine passende Veranstaltung bieten“, sagte Jens Wagner, Präsident der Karnevalsgesellschaft „Ahl Dormagener Junge“, die diese Weihnachtsshow erstmals nach Dormagen geholt hatte. Und der lang anhaltende Applaus der rund 160 Besucher gab ihm recht: „Es war so richtig was fürs Herz, zum Lachen und Weinen“, fasste eine Besucherin zusammen. 2019 gibt es die nächste Kölsche Weihnacht.

Auf der festlich dekorierten Bühne berührte Moderator Heinz-Gert Sester, das „Bärchen“, mit seinen Mundart-Geschichten die Zuhörer: mit der „Stille Hellije Naach“, dem Päckchen aus den USA und vor allem mit dem Nikolaus, der bei einer armen Familie kurz nach dem Tod der Mutter für Geschenke und tröstende Worte sorgte. Eine Stecknadel hätte man fallen hören können, so aufmerksam hörten die Dormagener zu.

  • KG „Ahl Dormagener Junge“ : „Kölsche Weihnacht“-Premiere mit Domhätzje

Über die umwerfende, rotgewandte Achnes Kasulke und ihre witzigen Erzählungen über ihren Mann Erwin lachte das Publikum herzlich und laut, während Domhätzje Nadine mit „Hallelujah“ und ihrer Hommage an Trude Herr mit „Manchmal“ begeisterte. Die Sängerin widmete Helene Fischers Lied „Du hast mich stark gemacht“ ihrer Mutter Claudia, die in der Kulle – „eine tolle Location“ – saß. Uli Teichmanns verrückte Lieder, z.B. über den Weckmann, dessen Beine nicht zusammen gewachsen sein dürfen, waren sympathisch überdreht. Die Jungen Trompeter sorgten für Schwung und Mitsing-Atmosphäre, bevor Ex-Räuber-Sänger Torben Klein, schöne Weihnachtslieder sang – und gemeinsam mit Domhätzje Nadine mit Bette Midlers „The Rose“ den hervorragenden Schlusspunkt setzte.

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