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Dormagen: Keine Einwände gegen Seniorenresidenz

Dormagen : Keine Einwände gegen Seniorenresidenz

Die geplante Seniorenresidenz an der Langemarkstraße hat auf dem Weg zur Realisierung eine weitere Hürde genommen. Das erklärte gestern Stadtplaner Gregor Nachtwey gegenüber der NGZ.

"Die frühzeitige Bürgerbeteiligung ist inzwischen abgeschlossen." Aus der Bürgerschaft habe es keine Anregungen gegeben. Morgen soll auch die Behördenbeteiligung enden.

Alte Kastellmauern untersuchen

"Dann geht es darum, inwieweit Bodendenkmäler, zum Beispiel alte Kastellmauern, bei den weiteren Planungen berücksichtigt werden müssen", so Nachtwey. In diesem Rahmen sollen noch archäologische Untersuchungen vorgenommen werden. Wieder auf den Tisch kommt das Thema zum nächsten Planungsausschuss im September. Danach werden Bürger im Rahmen einer Offenlage noch einmal die Möglichkeit haben, ihre Anregungen oder Bedenken vorzutragen. "Danach kann Baurecht geschaffen werden", so Gregor Nachtwey. Er rechnet damit, dass der Satzungsbeschluss Ende des Jahres vorliegen wird. Mit den Bauarbeiten könnte demnach im Frühjahr begonnen werden.

Die Planungen der Seniorenresidenz waren von Beginn an kritisch begleitet worden. Gegen das Vorhaben hatte sich die Bürgerinitiative City-Smaragd gestellt. Auch der stellvertretende Bürgermeister Erik Lierenfeld (SPD) hatte sich auf die Seite der Initiative geschlagen und dafür ordentlich Kritik einstecken müssen. Sein damaliges Argument: "In den Großstädten sucht man händeringend nach Möglichkeiten, Grün die Ballungszentren zu bekommen — wir machen genau das Gegenteil."

An der Langemarkstraße sollen drei Gebäude auf einer Gesamtfläche von 804 Quadratmetern entstehen. Die Wohnungen haben zwei bis vier Zimmer und werden vermietet oder verkauft.

(NGZ)