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Dormagen: „Kein Grund zur Panik“

Dormagen : „Kein Grund zur Panik“

Gohr Gohrer diskutierten am Donnerstag im Schützenhaus über das Grundwasser-Problem. Der Zustand der Gräben kam genauso zur Sprache wie ein mögliches Problem mit der alten Deponie.

Gohr Gohrer diskutierten am Donnerstag im Schützenhaus über das Grundwasser-Problem. Der Zustand der Gräben kam genauso zur Sprache wie ein mögliches Problem mit der alten Deponie.

Viele Gohrer sind seit Donnerstag wieder ein Stück zuversichtlicher, dass das Grundwasser-Problem in ihrem Ort gelöst werden kann. Möglich machte es der NGZ-Ortstermin im Bruderschaftshaus. Fast 60 Besucher nahmen dort engagiert an einer von NGZ-Redakteurin Petra Schiffer moderierten Diskussion mit Vertretern von Politik, Verwaltung und Erftverband teil. "Wir werden die Menschen mit ihren Sorgen nicht allein lassen. Wir wollen helfen, und wir bleiben am Ball", versprach Landrat Dieter Patt. Pläne, etwaige Grundwasser-Spitzen bei Bedarf durch Abpumpen zu kappen, stießen auf allgemeine Zustimmung.

Zwei Experten vom Erftverband hatten das Problem zuvor benannt. "Durch den Tagebau liegt der Grundwasser-Stand heute etwa zwei bis drei Meter unterhalb des natürlich zu erwartenden Niveaus", erklärte für das Problem zuständige Fachmann Stefan Simon.

Die Sprecher der Bürgerinitiative "Arche Gohr" sind alarmiert. "Wir beschäftigen uns seit acht Jahren mit dem Thema, und den größten Rückschlag gab's, als die hydraulische Lösung mit Pumpen quasi vom Tisch war", so Arno Neukirchen. Jetzt erwarte man konkrete Untersuchungsergebnisse vom Erftverband. "Da bleibt uns nichts anderes übrig als zu warten", so Neukirchen. Sein Mitstreiter Matthias Franz brachte die Lage auf den Punkt: "200 bis 220 Hausbesitzer haben Angst."

Mehr dazu lesen Sie am Freitag, den 24.10.2008, in der NGZ und unter: Zur Sache Versprechen.

(NGZ)