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Karneval in Dormagen: Straberger Jecken feiern tolle Sitzung am Bösch

Karneval in Straberg : Viel Spaß bei der Sitzung am Bösch

In Straberg feierten die Jecken zum neuen Mönchbrauerei-Motto im Hubertussaal.

Im voll besetzten Hubertussaal organsierte das Festkomitee der Schützenbruderschaft wieder eine bunte Sitzung am Bösch – dieses Mal in einer Mönchbrauerei unter dem Motto „Fastelovend im Kloster – Elf Brüder woll’n wir sein.“ Passend dazu lief das Festkomitee in Mönchskutten durch den Saal. Das beeindruckende Bühnenbild war von Stephan Müller und Lisa Kaminski gemalt worden.

Zur Eröffnung zog der Elferrat unter den Klängen von ACDC’s „Hell’s Bells“ ein, gefolgt von Sitzungspräsident Klaus Saedler, der in Kardinalsrobe zu „Dat Wasser vun Kölle“ auftrat. Er sprach über die Entstehung des Mottos und versprach: „Ich werde nicht die Nachfolge von Pater Johannes einnehmen.“

Während die Mädels der „Bösch Müsje“ kellnerten, folgten altbekannte und neue Programmpunkte, die den Abend von Höhepunkt zu Höhepunkt jagten. Für Lacher sorgten viele Redner. Sei es das Geschwisterpaar Natascha und Mirjana Breuer, Frank Neuen und Ute Güsgen, die eine langjährige Ehe auf die Schippe nahmen, oder das „Festkomitee Quintett“, das in Anlehnung an die TV-Show „Die Höhle des Löwen“ Straberger ihre Erfindungen in der Dorfkneipe „Zum alten Ulan“ präsentieren ließen.

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Ob Akrobatik mit den „Bösch Boys“, der Nachwuchs der „Lollypops“, die „Stippeföttcher/piccolonis“ mit einem 90er-Mix oder die Freizeitgarde „Gut am Glas“ aus Zons – auf der Bühne gab es viel Tanz, auch von Gardetanzgruppen wie „Springmäuse“, „Bösch Müsje“ und die Tanzgarde der „KG Blau-Weiß „Löstige Jonge“ Nievenheim. Mit den „Sternschnuppen“ kam ein wehmutiger Moment, denn die Damen verkündeten nach 25 Jahren ihren Rücktritt vom aktiven Karneval.

Musikalisch wurde die Sitzung durch die Ansteler Band „Fressköpp“ und die Band „De Fetzer“, um Straberger Bandmitglied Josef Kollenbroich noch einmal zusätzlich in Schwung gebracht. Durch den Abend begleitete Keyboarder Peter Pick die Sitzung. Präsident Klaus Saedler sang „Wann mäht Haus Gladbach och für mich widder op“, bevor das Dreigestirn aus Delhoven die Bühne enterte. Auch das Königspaar aus Straberg, Markus und Anja Heide, waren anwesend.

„Es ist schön zu sehen, wie voll das Haus ist“, so Saedler. „Wir haben rund 140 Aktive auf der Bühne stehen. Leider kann sich das Motto des Abends natürlich nicht in jedem Auftritt wiederspiegeln, aber ich versuche als Sitzungspräsident, hier und da das Thema einzubinden.“ Kurz nach Mitternacht endete die Sitzung mit „Du bes Strabersch“.