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Dormagen: Kajakfahrer verursacht großen Rettungseinsatz

Dormagen : Kajakfahrer verursacht großen Rettungseinsatz

Spaziergänger haben am Freitagnachmittag beobachtet, wie ein Kajakfahrer auf dem Rhein in Höhe Zons einem größeren Schiff gefährlich nahe kam und plötzlich nicht mehr zu sehen war. Da sie davon ausgingen, dass der Kajakfahrer mit seinem Boot vom Sog des Schiffes erfasst worden und gekentert war, rechneten sie mit dem Schlimmsten und alarmierte die Feuerwehr.

Die rückte mit einem Großaufgebot aus und setzte zusätzlich einen Rettungshubschrauber und ein Feuerwehrboot ein, um den möglicherweise verletzten Kajakfahrer zu retten. Zeitgleich wurden durch die Wasserschutzpolizei zwei Boote entsandt, um ebenfalls Hilfe zu leisten. Ein Polizeihubschrauber beteiligte sich an der Suche, um die Person eventuell aus dem Wasser bergen zu können.

Etwa eine Viertelstunde später konnte jedoch Entwarnung gegeben werden: Der Kajakfahrer wurde unverletzt am Rheinufer angetroffen. Die ganze Aufregung verstand der 25-jährige Dormagener allerdings nicht - hatte er sich doch nur vom Sog des größeren Schiffes mitziehen lassen, um Kräfte zu sparen.

Dass das Ganze für Außenstehende wie ein Unfall aussah, wurde von dem jungen Mann nicht bedacht. Nach Feststellung seiner Personalien wird nun geprüft, ob er durch sein Handeln zur Rechenschaft gezogen werden kann und für die Kosten des Rettungseinsatzes aufkommen muss.

(NGZO)