Dormagen: "Kaffeegespräch" mit EU-Abgeordnetem Florenz

Dormagen: "Kaffeegespräch" mit EU-Abgeordnetem Florenz

Dass sich 2019 in der Landwirtschaftspolitik nichts ändern wird, war eine der Nachrichten, die Europaparlaments-Abgeordneter Karl-Heinz Florenz (CDU) den Rheinischen Landfrauen des Ortsverbandes Dormagen um Vorsitzende Maria Decker und Edelgard Stahl-Kamerichs (Kreis-Vorsitzende Neuss-Mönchengladbach) beim "Kaffeegespräch" überbrachte.

Der seit 30 Jahren im Amt tätige Karl-Heinz Florenz resümierte zum Anfang der Gesprächs über seine Arbeit im Europaparlament und ging anschließend zu Themen wie den Säulen der Agrarpolitik wie Förderung der ländlichen Entwicklung, Direktzahlung und Subventionierung über.

Das Gespräch wurde mit Aspekten wie der Handelsbilanz zum Export Großbritanniens im Bezug auf den Brexit oder der Stärkung der Außenpolitik mit seiner Währung, dem Euro fortgeführt. Zu letzterem Punkt stellte Florenz heraus, der Euro besitze nicht die klassische Festigkeit wie einst die Deutsche Mark. Zusätzlich dürfe man keine Schulden-Vergemeinschaftung innerhalb Europas zulassen, so der CDU-Politiker.

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Des Weiteren sei es dem "leidenschaftlichen Abfaller" ein persönliches Anliegen, einen behutsamen Umgang mit Ressourcen zu pflegen und mehr Innovation im Bereich Recycling zu entfalten. In Bezug auf dieses Thema, betonte Florenz, müsse das Pflanzenschutzgesetz dringend überarbeitet und auf Pflanzenschutzmittel wie Neonicotinoide verzichtet werden.

Abschließend erzählte der sechs mal wiedergewählte EU-Abgeordnete über seine Pläne für die Zukunft. 2019 wird er nicht mehr kandidieren.

(NGZ)
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