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Dormagen: Kabarett: Jürgen Becker fesselt fast 600 Besucher

Dormagen : Kabarett: Jürgen Becker fesselt fast 600 Besucher

Licht aus, Spot an: Mit Spannung fieberten die Kabarett-Freunde dem Auftritt von Jürgen Becker entgegen. Erst seit zwei Wochen tritt Becker mit seinem neuen Programm "Der Künstler ist anwesend" auf – diesmal in der Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums.

Licht aus, Spot an: Mit Spannung fieberten die Kabarett-Freunde dem Auftritt von Jürgen Becker entgegen. Erst seit zwei Wochen tritt Becker mit seinem neuen Programm "Der Künstler ist anwesend" auf — diesmal in der Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums.

Die Rechnung ging auf und die Besucher lachten Tränen. "Ich kenne Herrn Becker schon aus dem Fernsehen und bin begeistert. Besonders gut finde ich, dass seine Witze nicht platt, sondern fundiert und kompetent sind", erzählt Rosi Gödderz, die sich schon seit einem Jahr auf die Vorstellung des Kabarettisten freut.

Sie war nicht die Einzige, die den Entschluss, Jürgen Becker mal aus der Nähe sehen zu wollen, bereits vor einiger Zeit fasste. "Der Ansturm auf die Karten für den heutigen Abend war sehr groß. Wir sind schon seit Mai dieses Jahres ausverkauft", sagt Olaf Moll, Leiter des städtischen Kulturbüros, der für die Organisation der Veranstaltung zuständig war. 580 Besucher hatten sich am vergangenen Samstag in der Aula des Gymnasiums eingefunden und wurden nicht enttäuscht.

Mit einer großen Portion Humor und Ironie, wie sie es schon aus dem Fernsehen kannten, zog der Kabarettist die Zuschauer in seinen Bann. "Ich suche mir immer Themen, die mich interessieren und von denen ich denke, dass sie auch andere Leute fesseln und begeistern", erklärt der Kabarettist woher er seine Inspiration für das neue Programm nimmt. Thema dieses Mal war das Spannungsfeld zwischen Religion und Kunst. "Das Programm ist sehr witzig. Es gibt viele überraschende Wendungen", sagt Zuschauerin Brigitte Seeber begeistert.

Auch die Tradition, den Abend mit einem Kölsch für die Besucher ausklingen zu lassen, durfte nicht fehlen. "Vor zwei Jahren haben wir ihn schon einmal live in Hilden gesehen und schauen ihn uns auch regelmäßig im Fernsehen an", sagt Jochen Memm, der begeistert vom Kabarettisten war.

(NGZ)