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Dormagen: K 18: Neuer Kreisverkehr wieder aufgerissen

Dormagen : K 18: Neuer Kreisverkehr wieder aufgerissen

Verwundert haben Autofahrer auf die aktuellen Arbeiten am neuen Kreisverkehr an der K18 reagiert. Bereits verlegtes Pflaster wurde wieder herausgerissen. Muss es wegen mangelhafter Qualität ausgetauscht werden?

Wurde gar bei den Bauarbeiten vergessen, eine Leitung zu legen?

Der Rhein-Kreis Neuss als Träger der Straße und Auftraggeber für den Bau des neuen Kreisverkehrs widerspricht solchen Mutmaßungen. "Es wurde nichts vergessen. Es handelt sich um eine geplante Maßnahme", sagte Pressesprecher Harald Vieten auf Anfrage der NGZ.

Die Energieversorgung Dormagen GmbH (evd) verlegt im Zuge der Bauarbeiten eine neue Trinkwasserleitung. "Die alte wird jetzt gekappt und die neue angeschlossen. Dazu musste ein Kopfloch gegraben werden", erklärt Vieten.

Der Zeitpunkt in diesen Tagen war lange im Vorhinein klar festgelegt. Das Kopfloch hätte nicht früher gegraben werden können. "Eine solche Maßnahme muss schnell passieren, damit die Leitung keimfrei bleibt", so der Pressesprecher des Kreises.

Verkehr kann fließen

Die Baugrube werde umgehend wieder geschlossen, so dass keine längeren Beeinträchtigungen des Verkehrs folgen. In der kommenden Woche erledigen die Tiefbauer weitere kleinere Arbeiten, ehe die Maßnahme an der K 18 abgeschlossen ist. Es fehlen noch Markierungen, außerdem werden Steine am Rande gesetzt. Die Begrünung kann erst im September erfolgen. Seit Mitte März hat das Kreistiefbauamt an der Erneuerung und Verbreiterung des Kreisverkehrs an der K18/K 36 gearbeitet. Ebenso wurde die Fahrbahndecke zwischen Kreisel und Dormagener Straße erneuert — insgesamt werden 340 000 Euro verbaut.

Der neue Kreisverkehr verfügt über einen erweiterten Durchmesser von 31,5 Meter in West-Ost- und 35 Meter in Nord-Süd-Richtung. Die Fahrbahnbreite von 8,50 Meter ist größer als vorgeschrieben. Damit soll Lastwagen und Bussen die Durchfahrt erleichtert werden. Erlaubt ist, dass sie dabei den Innenring mitbenutzen. Autofahrer müssen um diesen herumfahren.

(NGZ)