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Unsere Jugendzentren: Jugendzentrum "Dreizack"

Unsere Jugendzentren : Jugendzentrum "Dreizack"

Wer den Weg zum Jugendzentrum "Dreizack" auf dem Gelände der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule nicht auf Anhieb findet, sollte eines wissen: Bei den Schülern wird der hoch frequentierte Jugendtreffpunkt unter dem Verwaltungsgebäude der Schule nur das "IB" genannt – ein Hinweis auf den Träger der Einrichtung.

Wer den Weg zum Jugendzentrum "Dreizack" auf dem Gelände der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule nicht auf Anhieb findet, sollte eines wissen: Bei den Schülern wird der hoch frequentierte Jugendtreffpunkt unter dem Verwaltungsgebäude der Schule nur das "IB" genannt — ein Hinweis auf den Träger der Einrichtung.

Der Internationale Bund (IB) beschäftigt in Nievenheim drei Sozialpädagogen und Sozialarbeiter, die Kindern und Jugendlichen ein buntes und abwechslungsreiches Programm während und nach der Schulzeit bieten.

Zahlreiche Kooperationen mit der Grundschule "Friedensschule" sowie mit der Gesamtschule prägen den Tag im "IB". Während des Vormittags und der Mittagspause der Schüler hat das Team um Anke Ritter-Pakulat, Vaia Mangudi und Tobias Dirscherl zahlreiche Arbeitsgemeinschaften im Angebot. "Besonders in der Mittagspause ist viel los. Dann sind innerhalb einer Stunde rund 120 Kinder der Klassen fünf bis acht in der Einrichtung", erklärte Ritter-Pakulat.

Dann wird Billard gespielt, in der Küche in Kleingruppen Mittagessen gekocht, gebastelt oder Sport getrieben. Des Weiteren werden Selbstbehauptung für Mädchen oder aber ein Kompetenztraining für auffällig gewordene Schüler angeboten. "In einem halben Jahr lernen die Schüler darin den gewaltlosen Umgang mit Beleidigungen oder die Bedeutung von Ehre", sagte Dirscherl.

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Doch das Jugendzentrum ist auch nach der Schulzeit geöffnet. Dank eines Werkraums, einer eigenen kleinen Turnhalle und dem besonders beliebten Bistro, in der auch Feten und Discos gefeiert werden, ist die Angebotspalette des "Dreizacks" überaus umfangreich. Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren können von Dienstag bis Freitag ab 14.30 Uhr in der Einrichtung an der Marie-Schlei-Straße 6 vorbeischauen. Dann wird im Internet gesurft oder ein Online-Kochbuch erstellt, generationsübergreifend an Aquarellen gemalt oder ein Bandprojekt vorangetrieben. Es ist immer was los.

(NGZ)