Gelungene Teilhabe in Dormagen Positive Bilanz beim „Jahr der Inklusion“

Dormagen · Nachdem Bürgermeister Erik Lierenfeld beim Neujahrsempfang im Januar das Jahr 2023 zum Jahr der Inklusion ausgerufen hatte, folgten zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen über das Jahr verteilt. Die Einzelheiten.

 Bürgermeister ErikLierenfeld (3.v.l. hintere Reihe) sagte jetzt Danke und lud die Unterstützerinnen und Unterstützer ins Rathaus ein.

Bürgermeister ErikLierenfeld (3.v.l. hintere Reihe) sagte jetzt Danke und lud die Unterstützerinnen und Unterstützer ins Rathaus ein.

Foto: Stadt

Das „Jahr der Inklusion“ in Dormagen neigt sich langsam dem Ende zu. Neben zahlreichen Veranstaltungen wurden viele Projekte angestoßen und zum Teil bereits umgesetzt.

So wurde unter anderem eine Assistenzsoftware für die städtische Homepage erstellt, ein Gebärdensprachkurs an der VHS angeboten, der Flyer zur Römerausstellung im Historischen Rathaus in Leichte Sprache übersetzt und eine Medienausstellung zum Thema Inklusion in der Stadtbibliothek gezeigt. Darüber hinaus wurde erstmals ein Inklusionspreis bei der Sportlerehrung verliehen.

Engagierte Ehrenamtliche und Organisationen wie das Haus der Lebenshilfe, das Netzwerk Alte Apotheke, die KoKoBe, der cbf und viele mehr haben in diesem Jahr zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen unterstützt und organisiert. Dafür sagte Bürgermeister Lierenfeld jetzt Danke und lud die Unterstützerinnen und Unterstützer ins Rathaus ein. „Inklusion ist ein äußerst wichtiges Thema in unserer Gesellschaft, das eigentlich selbstverständlich sein sollte. Unser aller Ziel sollte es sein, dass Teilhabe und Beteiligung für alle Menschen jederzeit möglich sind“, sagte Lierenfeld und betonte, dass das Thema Inklusion weiter im Fokus sein wird. „Beispielsweise haben wir bereits mehrere Spielplätze im Stadtgebiet umgebaut oder um inklusive Angebote ergänzt. Das streben wir sukzessive bei allen Spielplätzen in Dormagen an.“

Neben den inklusiven Spielplätzen sind zudem weitere inklusive Spiel- und Freizeitangebote in Dormagen entstanden. Beispielsweise ist der Sport- und Freizeitpark in Horrem um eine inklusive Mountainbikestrecke, einen so genannten Pumptrack, erweitert worden. Auf dem Römer-Spielplatz am Rathaus befindet sich ein Spielangebot für blinde Kinder. Zudem wurde inklusives Spielmaterial für das Pänzmobil angeschafft.

Darüber hinaus gab es dieses Jahr verschiedene besondere Ereignisse wie der Besuch einer fünfköpfigen Gruppe aus Guinea-Bissau, die sich im Juni in Dormagen auf die Special Olympics in Berlin vorbereitet hat – die weltgrößte inklusive Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Im Rahmen dessen hatten die Stadt und weitere Organisationen zu einem inklusiven Frühstück der Vielfalt eingeladen. Einen weiteren Höhepunkt der „Host-Town-Woche“ bildete das inklusive Kinderfest. Den Abschluss des Inklusionsjahres bildete eine Aktionswoche im September.

Nach wie vor ist jeder herzlich eingeladen, sich einzubringen. Jede Idee und jede Anregung kann an die Senioren- und Behindertenbeauftragte Monika Brockers per Telefon 02133 257580 oder per E-Mail an monika.brockers@stadt-dormagen.de weitergegeben werden.

(alem)
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