Erika und Karl Kindler feiern Goldene Hochzeit: "Ja-Wort" im Ruhrpott

Erika und Karl Kindler feiern Goldene Hochzeit : "Ja-Wort" im Ruhrpott

Sie stammen aus Castrop-Rauxel, doch heimisch fühlen sich Erika und Karl Kindler in Dormagen. Das sympathische Ehepaar vom Straberger Weg in Nievenheim darf am Freitag auf ein ganz besonderes Ereignis anstoßen. Zum 50. Mal jährt sich der Tag ihrer Eheschließung.

"Wir haben uns lange auf unsere Goldhochzeit vorbereitet und freuen uns sehr auf dieses Fest", sagen die lebensfrohen Senioren. Am Freitag wollen es die Kindlers aber noch vergleichsweise ruhig angehen lassen. "Wir planen einen kleinen Sektempfang mit der Familie und guten Freunden", heißt es. Der große Trubel folgt am 23. Mai mit einem zünftigen Polterabend im Hackenbroicher Pfarrzentrum.

Zwei Tage später steht noch eine Hochzeitsfeier in der Nievenheimer Gaststätte "Zum Anker" an. "Gefunkt" hatte es zwischen Erika und Karl Kindler im Jahr 1949 nach einem Kinobesuch. "Das war in Castrop-Rauxel", erinnern sie sich gerne zurück. In der Ruhrgebietsstadt gaben sie sich 1953 auch das Ja-Wort fürs Leben - am 11. April auf dem Standesamt, am 25. Mai in der Pfarrkirche.

Als im "Ruhrpott" die ersten Zechen schlossen, trat der Bergmann Karl Kindler eine neue Arbeitsstelle bei der Bayer AG Dormagen an. Mit ihm machte sich 1964 seine Gattin Erika auf den Weg ins Rheinland. Bis 1997 wohnten sie in Hackenbroich, ehe sie ins Emsland zogen. Seit gut einem Jahr ist Nievenheim das neue Zuhause des Jubelpaares.

Karl Kindler ist gelernter Schreiner. Der 72-Jährige ist begeisterter Schütze und seit 1955 Mitglied der St. Hubertus-Bruderschaft Hackenbroich-Hackhausen. Sein Fußballherz schlägt für die "Königsblauen" von Schalke 04. In Schützenkreisen fühlt sich auch seine zwei Jahre jüngere Ehefrau wohl. Die frühere Einzelhandelskauffrau kocht und backt leidenschaftlich gerne. Engen Kontakt pflegen sie zu ihren Kindern Angelika, Uwe, Ralph und Dirk sowie zu deren Familien. omo

(NGZ)