Dormagen: Integrationsrat informiert zu Rechtsparteien

Dormagen: Integrationsrat informiert zu Rechtsparteien

Gremium hat zu Info-Veranstaltung und Diskussion mit Landtagskandidaten am 22. März eingeladen.

Vereinfachung statt Reflexion, simple Parolen als Antworten auf komplexe Fragen - "Das ist es, was Populisten den Bürgerinnen und Bürgern kurz vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen bieten", sagt Mehmet Güneysu, Vorsitzender des Dormagener Integrationsrats.

Daher hat das städtische Gremium zusammen mit dem Landesintegrationsrat NRW für Mittwoch, 22. März, zu der Veranstaltung "Rechtsaußenparteien und ihre Aktivitäten vor der Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen" in den Neuen Ratssaal eingeladen. "Wir wollen über die Gefahr von Rechts informieren und die Wähler überzeugen, den rechtsextremistischen Parteien eine Absage zu erteilen", so Güneysu weiter.

Los geht es um 18 Uhr. Nach einem einleitenden Kurzfilm mit dem Titel "Rhetorik der Angst" werden Bürgermeister Erik Lierenfeld und Mehmet Güneysu die Teilnehmer begrüßen, bevor ab 18.15 Uhr Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates, über "Langfristige Maßnahmen zur Bekämpfung des Rassismus" reden wird. Im Anschluss daran wird Alexander Häusler, Rechtsextremismusforscher der Hochschule Düsseldorf, die Studie "Rechtsaußenparteien und ihre Aktivitäten vor der Landtagswahl" vorstellen.

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Danach (18.45 Uhr) wird der Abend mit einer Podiumsdiskussion fortgeführt, an der die Landtagskandidaten teilnehmen. Dazu gehören Hans Christian Markert MdL, Karl-Heinz Meyer, Joachim Paul MdL, Anne Rappard, Rainer Thiel MdL und Heike Troles. Zusätzlich wird auch Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld auf dem Podium sitzen. Nach der Diskussionsrunde können dann ab 19.30 Uhr die Zuschauer Fragen stellen. Gegen 20 Uhr, so ist es geplant, soll die Veranstaltung beendet sein.

Wer daran teilnehmen möchte, kann sich bis zum 17. März per Mail unter der Adresse integrationsrat@stadt-dormagen.de oder per Fax unter 02133 25777517 anmelden. Die Teilnahmebestätigung gilt als Eintrittskarte.

(NGZ)