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Dormagen: Innenminister rechtfertigt Ringerhallen-Förderung

Dormagen : Innenminister rechtfertigt Ringerhallen-Förderung

Der Rhein-Kreis Neuss erhält für den Neubau einer Ringerhalle in Dormagen eine Landeszuwendung von 556.800 Euro. Diese Investition dient nach der Darstellung des für den Sport zuständigen Innenministers Ingo Wolf (FDP) "dem Ausbau des Standortes Dormagen für den Hochleistungssport in der Sportart Ringen".

Es handele sich um den einzigen Bundesstützpunkt Ringen in Nordrhein-Westfalen. "Das Sportland NRW unterstützt seine Leistungssportlerinnen und Leistungssportler in vorbildlicher Weise", sagte Ingo Wolf in Düsseldorf.

Dormagen sei für die Sportart Ringen Bundesstützpunkt (weiblicher Nachwuchs) und Landesleistungsstützpunkt im besonderen Landesinteresse. Wegen der herausragenden Bedeutung der Hochleistungssportstätte beteiligt sich das Land an den Gesamtkosten mit einem Fördersatz von 80 Prozent. "Die hervorragenden Leistungssportstrukturen im Sportland NRW sind die elementare Grundlage für erfolgreichen Spitzensport", so der Minister.

Die neue Halle soll künftig die Haupttrainingsstätte des Ringerhochleistungssportzentrums werden. Mit dem Landeszuschuss sollen anderem Flächen für zwei Ringermatten, ein Kraft- und Konditionsraum, ein Behandlungsraum für ärztliches und physiotherapeutisches Personal, eine Sauna, Umkleide- und Sanitärräume sowie weitere Funktionsräume errichtet werden. Wolf: "Eine exzellente sportliche Infrastruktur, die gute Trainingsbedingungen bietet, ist Voraussetzung, um in der Spitze konkurrenzfähig zu sein."

(dhk)