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In Stürzelberg: Schützen feiern entspanntes Fest 

In Stürzelberg : Schützen feiern entspanntes Fest

Die Schützen aus Stürzelberg feierten am vergangenen Wochenende ein alternatives Schützenfest. Schon jetzt denken sie an das kommende Jahr.

„Es war zwar nicht vergleichbar, aber dennoch war es ein schönes, alternatives Schützenfest“, fasst der Stürzelberger Brudermeister Harald Lenden das vergangene Wochenende zusammen. Am ersten Wochenende im August feierten die Schützen ihr 152. Schützen- und Heimatfest. Unter König Marcel I. und Königin Andrea wurde am Sonntag, 1. August, ein Feldgottesdienst abgehalten und ein Kranz für die Gefallenen und Verstorbenen der Bruderschaft niedergelegt. Danach feierten die Schützen gemeinsam und unter den geltenden Corona-Bedingungen.

„Wir sind immer noch in einer Pandemie und daher war es klar und selbstverständlich, dass wir uns einschränken müssen“, sagt Lenden. Insgesamt hätten rund 255 Schützen und Gäste auf dem Gelände zusammengefunden. „Es galten natürlich die drei G‘s: Keiner der nicht getestet, genesen oder geimpft war kam auf das Gelände. Wir haben alles genauestens kontrolliert und sogar Armbänder verteilt, damit wir wissen,  wer dazu gehört.“ Es sei entspannt gewesen, meint Lenden. „Uns allen hat der Austausch sehr gefehlt, von daher war es besonders schön.“

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Schon jetzt seien die Gedanken jedoch im kommenden Jahr. „Man mag gar nicht sagen, dass es nächstes wieder ganz normal klappt. Das haben wir im letzten Jahr schon gedacht, man ist jetzt skeptischer“, so der Brudermeister. Er ist sich sicher: „Es wird wahrscheinlich nie mehr genauso sein, wie vor der Pandemie. Man muss nun viel mehr beachten, es gelten andere Regeln und auch die Menschen sind vielleicht besorgter.“ Über eine Sache hat er sich bereits besonders viele Gedanken gemacht: „Ich denke, dass es das Bier dann vielleicht nur noch aus Flaschen geben wird. Das ist hygienischer und auch noch kalt dazu.“

(kiba)