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Im Fahrstuhl bestohlen: Senior nach Bankbesuch beklaut

Diebstahl in Dormagen : Zwei Frauen bestehlen Senioren in Dormagen

Am Mittwoch, 4. Mai, wurde in Dormagen ein Senior nach einem Bankbesuch um sein Bargeld erleichtert. Zwei junge Frauen hatten ihn in einem Fahrstuhl in ein Gespräch verwickelt und anscheinend dabei sein Geld gestohlen.

Gegen 10:15 Uhr hatte der ältere Dormagener in einer Bank an der Kölner Straße eine höhere Bargeldsumme abgehoben. Im Anschluss ging er zu Fuß zu einem Haus an der Straße „Unter den Hecken“. Im Hausflur fielen ihm bereits die beiden jungen Frauen auf, die augenscheinlich die Klingelschilder nach Namen abzusuchen schienen. Diese beiden traf er dann im Aufzug wieder. Sie verwickelten ihn in ein Gespräch und gaben vor, einen Arzt zu suchen. Einen solchen gab es jedoch in dem Gebäude nicht, was der Senior ihnen mitteilte. Als er den Aufzug verlassen hatte, fuhren die beiden wieder nach unten zum Ausgang.

Allerdings musste der Dormagener kurze Zeit darauf feststellen, dass das von ihm abgehobene Geld samt Umschlag nicht mehr in seiner Tasche war. Er erstattete Anzeige.

Die eine der beiden Frauen soll circa 25 Jahre alt etwa 165 Zentimeter groß gewesen sein. Sie war von schlanker Statur und augenscheinlich schwanger. Ihre dunklen Haare hatte sie platt zurückgekämmt und trug sie vermutlich zu einem Pferdeschwanz gebunden. Ihr Gesicht beschrieb der Zeuge als hager mit einer auffälligen spitzen, langen Nase. Bekleidet war sie mit einer schwarzen Kapuzenjacke, einem schwarzen Sweatshirt, einem schwarzen Rock mit schwarzer Strumpfhose. Sie sprach gebrochenes Deutsch.

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Ihre Begleiterin soll etwa 18 bis 20 Jahre alt und zwischen 150 und 155 Zentimeter groß gewesen sein. Auch sie hatte ihre dunklen Haare vermutlich zu einem Pferdeschwanz gebunden und war von schlanker Statur.

Das Kriminalkommissariat 25 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Es besteht die Möglichkeit, dass die beiden jungen Frauen dem Senior bereits von der Bank aus gefolgt sind. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Nummer 02131 300-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Taschendiebe sind überall am Werk, wo Menschen abgelenkt sind. Zudem kann es mitunter vorkommen, dass sie ihre Opfer bereits beim Geldabheben ins Visier nehmen. Ihre Polizei rät: Achten Sie am Bankautomaten auch auf Ihre Umgebung! - Wenn Sie etwas Verdächtiges bemerken, etwa, dass jemand sich auffällig nah bei Ihnen aufhält, so bitten Sie freundlich, aber bestimmt, Abstand zu halten, oder brechen notfalls den Abhebevorgang eigenständig ab. - Bewahren Sie niemals EC-Karte und PIN zusammen auf! - Tragen Sie Bargeld und Wertgegenstände bzw. Ihre Taschen nach Möglichkeit immer dicht am Körper. - Führen Sie nur so viel Bargeld mit sich, wie sie benötigen. Greifen Sie bei zu bezahlenden größeren Summen auch auf die Möglichkeit der Überweisung zurück. - Gerade Senioren sollten, wenn sie höhere Bargeldsummen abheben müssen, jemanden als Begleitung dabei haben.

Mehr Informationen zum Schutz gegen Taschendiebstähle finden Sie auf der Internetseite der Polizei.