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Dormagen: Im Einsatz für Nievenheimer Jungschützen

Dormagen : Im Einsatz für Nievenheimer Jungschützen

Seit er zurückdenken kann, ist Christian Rath (32) Schütze in Nievenheim. Damit auch jetzige Edelknaben und Jungschützen für die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nievenheim-Ückerath begeistert werden, organisiert der Nievenheimer Jungschützenmeister Veranstaltungen und die Betreuung der rund 200 Jugendlichen.

Seit er zurückdenken kann, ist Christian Rath (32) Schütze in Nievenheim. Damit auch jetzige Edelknaben und Jungschützen für die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nievenheim-Ückerath begeistert werden, organisiert der Nievenheimer Jungschützenmeister Veranstaltungen und die Betreuung der rund 200 Jugendlichen.

Die ersten beiden Jahre seines Lebens hat Christian Rath in Dormagen-Mitte verbracht – aber das ist schon so lange her, dass der 32-Jährige inzwischen als Nievenheimer gilt: "Ich fühle mich hier sehr wohl", sagt der Jungschützenmeister der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nievenheim-Ückerath. Auch seine Familie – seine Eltern, seine Schwester und sein Schwager wohnen in Nievenheim – und sind alle begeisterte Schützen und mitfeiernde Schützenfrauen. Auch seine Freundin Sabrina Clemens teilt seine Schützenfest-Leidenschaft.

Er selbst ist im 27. Jahr Schütze, nach seiner Zeit als Edelknabe, in der Christian Rath auch einige Jahre die Fahne getragen hatte, trat er als Jugendlicher in den Hubertuszug "Woo blievste su lang" von 1949 ein, in dem auch sein Vater Mitglied ist. Dort engagierte er sich eine Zeit lang als Kassierer und Flügelleutnant, wobei auch die Schriftführung zu seinen Aufgaben zählte, bis er in den Vorstand der Bruderschaft kam. Vor fünf Jahren hat Rath den Jugendvorstand neu mitgegründet, war dessen Vorsitzender. Seit März 2012 ist er nun Jungschützenmeister der Bruderschaft und damit Bindeglied zwischen dem Jugendvorstand und dem Bruderschaftsvorstand. 2014 steht er wieder zur Wahl – dann für vier Jahre.

Sein erstes ganzes Jahr in neuer Funktion hat Christian Rath sehr viel Spaß gemacht, wie er erklärt: "Ich bin überall freundlich aufgenommen worden, der Vorstand unterstützt mich sehr bei der Jugendarbeit." Er weiß, dass die Schützenjugend in Nievenheim einen hohen Stellenwert in der Bruderschaft genießt. "Generell funktioniert die Zusammenarbeit bei den Nievenheimer Schützen sehr gut, es herrscht ein großer Zusammenhalt", lobt der Jungschützenmeister. Dieses Kompliment möchte er gern auch an die anderen Vereine weitergeben: "Es ist toll, wie sich die verschiedenen Gruppierungen aus den Bereichen Kirche, Bruderschaft, Karneval und anderer Vereine gegenseitig unterstützen", sagt er.

Jungschützenmeister Christian Rath arbeitet bei der Werkfeuerwehr von Hydro Aluminium in Grevenbroich – auch ehrenamtlich ist er als Feuerwehrmann aktiv, natürlich beim Löschzug Nievenheim – bereits seit 22 Jahren.

Für die Jugend vom Edelknabenalter bis zu 24-Jährigen ein einheitliches Programm anzubieten, ist nicht einfach. "Da brauchen wir besondere Aktionen, wie die Kinder- und Jugendfête", berichtet Rath von der gelungenen Party von vor vier Wochen. "Im Oktober oder November planen wir eine Neuauflage dieser Feier, die gut besucht war", verspricht er den 200 Jugendlichen. Er hofft, in zwei Jahren wieder das beliebte Zeltlager für Jungschützen anbieten zu können.

Beim Bundesköniginnentag in Stürzelberg nahm Christian Rath auch mit einer Abordnung der Nievenheimer Schützen teil: "Das war eine sehr schöne Veranstaltung", sagt der 32-Jährige. Die nächste überregionale Jungschützen-Veranstaltung wird auch auf Dormagener Stadtgebiet stattfinden: Am Sonntag, 9. Juni, richtet die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Hackenbroich-Hackhausen den Diözesan-Jungschützentag aus. Ab 8.30 Uhr werden die Teilnehmer erwartet. "Darauf freue ich mich schon sehr", sagt Christian Rath, der hofft, eine Abordnung aus Nievenheim nach Hackenbroich zu begleiten.

(NGZ)