Hospizbewegung mit neuer Vorsitzender Ute Wolter

Neuer Vorstand: Ute Wolter ist neue Vorsitzende der Hospizbewegung

Bei der Hospizbewegung Dormagen gibt es nach zehn Jahren eine neue Vorsitzende: Für Sabine Köhler, die nicht mehr antrat, wählte die Mitgliederversammlung Ute Wolter an die Spitze des 275 Mitglieder starken Vereins, der die ehrenamtliche Begleitung Sterbender und Schwerkranker durch qualifizierte Mitarbeiter organisiert.

Nach zehn Jahren an der Spitze der Dormagener Hospizbewegung kandidierte Vorsitzende Sabine Köhler nicht mehr. Zu ihrer Nachfolgerin wählte die Versammlung einstimmig Ute Wolter. Die Hackenbroicher Psychologin und Heilpraktikerin, die seit einem Jahr im Vorstand mitarbeitet, versprach, „ihr Bestes für die Hospizbewegung zu geben“. Unterstützt wird sie dabei vom neuen Vorstand: Erster Stellvertreter bleibt Dr. Udo Kratel, der einstimmig wiedergewählt wurde, zweite stellvertretende Vorsitzende ist nun Heike Moritz, die in den geschäftsführenden Vorstand aufrückt, Kassierer Friedhelm Lachnicht, Schriftführerin Marlies Köhler, Beisitzer bleibt Michael Weber, neu hinzu kommt Beisitzerin Petra Wolf.

Im Jubiläumsjahr ihres 25-jährigen Bestehens kann die Hospizbewegung Dormagen auf eine gestiegene Mitgliederzahl von nun 275 Dormagenern setzen, 45 qualifizierte Ehrenamtler engagieren sich in der Betreuung und Unterstützung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen.

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Der Dank der Versammlung galt der scheidenden Vorsitzenden Sabine Köhler, die mit ihrem Team, unter anderem der langjährige Kassiererin Inte Freyer, die auch nicht mehr antrat, viel für die hospizliche Versorgung geleistet hat: Das „Hospiz macht Schule Projekt“ hat sich an den Grundschulen erfolgreich etabliert, die „Spezielle ambulante Palliativ-Versorgung“ (SAPV) wurde unter dem Dach der Hospizbewegung mit den Krankenkassen vertraglich geregelt und umgesetzt, zahlreiche Veranstaltungen zum Themenkreis „Sterben, Tod und Trauer“ erreichten die Dormagener und halfen, die Hospizidee aus der Tabuzone zu holen und in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Seit Annemarie Hein 2017 das Koordinationsbüro mit Andrea Pyttlik führt, verzeichnete die Hospizbewegung eine deutliche Zunahme der Begleitungen Schwerkranker und Sterbender. Auch der Umzug des Hospizbüros zur Krefelder Straße 23 mitten in der Innenstadt ermöglicht nun hospizliche Begleitung und die Palliativ-Versorgung in großzügigen Räumen Seite an Seite.

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