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Hospizbewegung Dormagen erläutert und diskutiert Patientenvollmachten

Hospizbewegung Dormagen : Hospizbewegung erläutert heute Patientenvollmachten

Heute, am 28. November, um 19 Uhr beginnt der Themenabend zu „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ mit Infos und Diskussion in der Kulturhalle Dormagen.

Die Hospizbewegung Dormagen bietet am heutigen Mittwoch um 19 Uhr einen Vortrags- und Informationsabend zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht – wie macht man es richtig?“ in der Kulturhalle an der Langemarkstraße an. Rechtsanwalt Michael Weber und Palliativmediziner und Internist Udo Kratel, beide Mitglieder des Vorstands der Hospizbewegung Dormagen, erläutern die Anforderungen. Die Vorsitzende Ute Wolter übernimmt die Moderation. Der Eintritt ist frei.

Seit langem befassen sich viele Menschen mit der Frage, welche medizinischpflegerischen Maßnahmen am Lebensende sinnvoll sind und nicht nur leidensverlängernd wirken. Ihre persönlichen Wünsche zu diesem schwierigen Thema haben sie in einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung schriftlich niedergelegt, dies in der Absicht, dass ihre Wünsche im Falle des Falles von den behandelnden Ärzten angemessen berücksichtigt werden.

Nach einem verstörenden Grundsatzurteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf von 2016 seien jedoch viele Bürger zu Recht verunsichert, ob ihre Willensäußerungen im Hinblick auf medizinische Maßnahmen am Lebensende tatsächlich auch respektiert würden, so die Hospizbewegung. „Hier Klarheit zu schaffen, Ängste abzubauen und für Ärzte und Angehörige verbindliche Vereinbarungen für den Fall zu treffen, dass ein Patient selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist“, beschreibt die Dormagener Hospizbewegung die Themen der Vortrags- und  Diskussionsveranstaltung zum Abschluss ihres Jubiläumsjahres zum 25-jährigen Bestehen.

So werden die unterschiedlichen Möglichkeiten dargestellt, den „letzten medizinischen Willen“ zu formulieren und Ärzten und Angehörigen eine Orientierung zu verschaffen. Viele konkrete medizinische Fragen werden aufgegriffen, auch zu unerwünschten intensivmedizinischen Maßnahmen.