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Dormagen: "Homecoming"-Festival lockte 500 Besucher an

Dormagen : "Homecoming"-Festival lockte 500 Besucher an

Auf dem Klostergelände tanzten am Samstag Abend beim zweiten "Homecoming"-Festival knapp 500 Besucher in der Theaterscheune zu der Musik von vier verschiedenen DJs. Über sieben Stunden brachte deren elektronische Musik die Location mit viel Bass zum Beben - die Stimmung war ausgelassen.

Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das außergewöhnliche Bühnenbild und die unkonventionelle Einrichtung der Knechtstedener Veranstaltungsstätte, die getreu dem Festivalnamen vielen aktuellen und ehemaligen Schülern des angrenzenden Norbert-Gymnasiums ein stimmungsvolles "Homecoming" bereitete. Aus dem großen Saal wurde durch verschiedene Einrichtungsgegenstände und eine mit Wohnzimmermobiliar ausgestattete Bühne für einen Abend lang ein sehr privates Umfeld. "Mit diesem Konzept wollten wir zu einer Art großer Hausparty einladen, da sowas durch das persönlichere Drumherum uns selbst und vielen anderen am meisten Spaß macht", erklärt der Veranstalter und ehemalige NGK-Schüler Valentin Gongoll von der Eventagentur "Nightwork Entertainment". Die Location habe sich dafür durch die Nähe zur Schule und den "uneingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten" besonders gut angeboten, um diese Stimmung zu transportieren.

Begonnen hatte die Partynacht im "größten Wohnzimmer der Stadt" um 22 Uhr mit dem Grevenbroicher Duo "Protekk", das auch bei anderen Veranstaltungen der Agentur aufgelegt hatte. Dabei füllte sich die Location immer mehr, besonders mit jungen Partygästen. Musikalisch ging es mit den beiden regionalen DJs Timbo und Brandon weiter, bei denen die Besucher bereits dicht gedrängt vor der großen Bühne feierten, ehe der niederländische Hauptact Debris die verbliebenen Partygästen mit seiner Housemusik bis in die frühen Morgenstunden zum Tanzen brachte.

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Die erste Auflage des Dormagener Festivals 2016 war zwar deutlich besser besucht, zufrieden waren die Veranstalter mit dem Abend aber trotzdem, da die Verkleinerung "ganz bewusst geplant gewesen war, um unsere persönliche Rückkehr nach Knechtsteden in einem intimeren Rahmen zu gestalten und so mehr Wert auf Details in der Gestaltung legen zu können", beschreibt Gongoll die Vorbereitungen.

Ähnlich positiv resümierte auch Festivalbesucherin Jennifer Moser (19) über "die tolle Atmosphäre und die unterschiedlichen DJs, die den Abend zu einer rundum gelungenen Party und einem lohnenswerten Besuch gemacht haben". Auch der Dormagener Christian Druchs (18) befand: "Einfach die beste Party in unserer Region mit Spitzen-Stimmung, tollen Leuten und Super-Musik". Positiv stach ebenfalls die veränderte Raumaufteilung hervor, da sich die Garderobe im gut beheizten Thekenbereich befand.

Valentin Gongoll und Simon Rodenkirchen von "Nightwork" wollen jungen Dormagenern Partymöglichkeiten bieten: Für August ist die Neuauflage des "Strabi"-Open Airs geplant, zu dem 2016 mehr als 3000 Besucher kamen.

(NGZ)