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Hilfe für Wirtschaft in Corona-Krise: Dormagen hebt Terrassengebühr auf

Hilfe für Wirtschaft : Dormagen hebt Terrassengebühr auf

Gastronomen erhalten in Zeiten der Corona-Krise Unterstützung. Der ÖPNV wird derweil ab Montag eingeschränkt.

Als Sofortmaßnahme erlässt die Stadt Gastronomiebetrieben die Sondernutzungsgebühr für den Außenbereich. „Gerade Restaurants und Cafés sind vom Geschäftsausfall stark betroffen und haben kaum Möglichkeit, die über Wochen entgangenen Einnahmen wieder reinzuholen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Mit dem Erlass der Terrassengebühr wollen wir die Gastronomie wenigstens ein Stück weit entlasten.“ Bereits geleistete Zahlungen werden erstattet. Die Werbegemeinschaft CiDo hebt für ihre Mitglieder die Beitragspflicht auf. „Jeder kann natürlich freiwillig zahlen“, so Vorsitzender Guido Schenk.

Alle Unternehmen in Dormagen, die insolvenzgefährdet sind, können ihre Gewerbesteuervorauszahlungen herabsetzen lassen oder die Zahlungen ganz – zunächst für vier Monate zinslos – aussetzen. Anträge an: steueramt@stadt-dormagen.de. Antragsformular unter www.swd-dormagen.de.

Außerdem wird der ÖPNV ab Montag eingeschränkt. Laut „Sonderfahrplan Corona“ (www.stadtbus-dormagen.de/mitteilungen) fahren die Stadtbus-Linien WE1 und WE2 von Montag bis Samstag von 6 Uhr bis 20 Uhr im 60-Minuten-Takt. Sonn- und feiertags wird nach regulärem WE-Fahrplan gefahren. Die Nachtexpress-Linien NE1, NE2 und NE3 verkehren nur bis Mitternacht. Am 1. und 2. April öffnet das Kunden-Center am Bahnhof von 9 bis 15 Uhr nur für den Verkauf von Monatstickets.

(schum)