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Hilfe aus Dormagen: Weiter große Solidarität mit den Flutopfern

Hilfe aus Dormagen : Weiter große Solidarität mit den Flutopfern

Die Hilfsbereitschaft in Dormagen für die Flutopfer an der Ahr ist groß. Da ist die direkte Hilfe, bei der viele Bürger vor Ort mit anpacken, da sind die Spenden, ob Geld oder Hilfsgüter. Und es geht weiter.

Am Freitag, 6. August, veranstaltet die SPD Nievenheim von 15 bis 18 Uhr eine Benefiz-Aktion auf dem Salvatorplatz in Nievenheim. Gegen eine Spende werden Waffeln, Getränke  und Popcorn verkauft – die gesamten Einnahmen werden an die Flutopferhilfe der Stadt Schleiden weitergeleitet. Auch die Jusos aus Dormagen sind bei der Aktion dabei. Vorsitzender Jochen Pälmer erklärt: „Der persönliche Kontakt zur Stadt Schleiden wurde über den SPD-Vorsitzenden von Schleiden hergestellt. Wir wollen mit unserer Aktion einen kleinen Beitrag leisten, um den schwer betroffenen Menschen vor Ort zu helfen.“ 

Klaus Fischer, Vorsitzender des Männerchors Bayer Dormagen,  und Kassenwart Georg Krause freuen sich über die Spendenbereitschaft der Sänger, die nach endlos langer Pause wieder zur Probe kommen durften, aber nicht nur für die anstehenden Adventskonzerte am 1. und 2. Advent übten, sondern auch spontan ihre Portemonnaies öffneten und den Hut reichlich füllten. 800 Euro wurden gesammelt und werden an die „Aktion Lichtblicke“ zur Unterstützung der Opfer der Überschwemmungen überwiesen.

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Covestro wird 500.000 Euro an verschiedene Einrichtungen und Organisationen spenden, die direkt von den Folgen der Flut betroffen sind oder dabei helfen, diese zu bewältigen. 300.000 Euro gehen an die Aktion „NRW hilft“. Zuvor hatte Covestro als schnelle Erstunterstützung bereits 50.000 Euro direkt an die Bürgerstiftung Leverkusen überwiesen. „Uns ist es ein persönliches Anliegen, den betroffenen Regionen schnell zu helfen“, so Vorstandsvorsitzender Markus Steilemann. „Gerade im Umfeld unserer Werke, in dem wir immer einen engen und guten Kontakt zur Nachbarschaft gehalten haben, möchten wir den Menschen genau da helfen, wo es nötig ist.“ Darüber hinaus hat das Chemieunternehmen Lanxes seine Mitarbeiter zu Spenden an die „Aktion Deutschland hilft“ aufgerufen, unter deren Dach über 20 Hilfsorganisationen zusammenarbeiten. Gemeinsam helfen sie Familien, die ihr Zuhause in den Fluten verloren haben. Der Konzern wird die Spendensumme seiner Beschäftigen dann verdoppeln.