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Heiraten in Dormagen: Wieder mehr Gäste bei Hochzeiten erlaubt

Heiraten in Dormagen : Wieder mehr Gäste bei Hochzeiten

Im Standesamt ist das Brautpaar nicht mehr mit dem Standesbeamten allein. Die aktualisierte Coronaschutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen macht es möglich, dass wieder einige Gäste dabeisein können.

Mit Beginn der Corona-Krise wurde es auch für Hochzeitspaare ernst: Der schönste Tag in ihrem Leben ist seither von den Regelungen zu Hygiene und Abstand bestimmt, Gäste waren auf dem Standesamt zwischenzeitlich gar nicht erlaubt, Feiern in Gaststätten sind es weiterhin nicht.

Seit der am Dienstagabend aktualisierten Coronaschutz-Verordnung des Landes sind Braut und Bräutigam jedoch nicht mehr allein mit dem Standesbeamten, sondern dürfen den Moment des standesamtlichen Ja-Wortes wieder mit einigen Lieben teilen: In Dormagen betraf es auch Alexandra Empt und Stefan Schillings, die am Freitag Morgen als eine der ersten nach dieser Lockerung im Historischen Rathaus heirateten.

Das ehemalige Schützenkönigspaar aus Nievenheim hatte sechs Gäste mit dabei, als Bürgermeister Erik Lierenfeld es verheiratete. „Wunderbar“, nannte Alexandra Schillings Trauung und ihren Gemütszustand. Auch Stefan Schillings, langjähriger Kassierer und ehemaliger Brudermeister der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nievenheim-Ückerath, zeigte sich begeistert.

Die Anzahl der momentan erlaubten Gäste hängt von der Größe des Raums ab, da der 1,5-Meter-Mindestabstand gewahrt bleiben muss. „Wir versuchen, den Tag so normal und schön wie möglich für das Brautpaar zu gestalten“, erklärt Stadt-Pressesprecher Max Laufer.

Daher gebe es durchaus die Möglichkeit, gegen eine Sondergebühr die Trauung in einer anderen Lokation vollziehen zu lassen, wie im Bullenstall Knechtsteden oder der Nordhalle Zons, um mehr Gäste die Teilnahme zu ermöglichen.