Dormagen: Gymnasiasten holen Jorge Gonzales als Stargast in die Leibniz-Aula

Dormagen : Gymnasiasten holen Jorge Gonzales als Stargast in die Leibniz-Aula

Er ist Stylist und Buchautor, Choreograph und Schauspieler, Kostümdesigner und Catwalk-Coach, Sänger und Synchronsprecher. Er kreiert Düfte und berät Prominente wie Barbara Becker, Tim Mälzer und Esther Schweins zu ihrem Aussehen. Und er hat ein Diplom in Nuklearökologie. Die meisten aber werden ihn kennen als Laufsteg-Trainer von "Germany's Next Topmodel" und Jury-Mitglied in der RTL-Fernsehshow "Let's dance". Fest steht: Jorge Gonzales ist eine schillernde Persönlichkeit. Er findet immer neue Bereiche, um sich auszuprobieren.

Vielleicht ist das einer der Gründe, warum der Kubaner jetzt eine Einladung des Projektkurses aus der Stufe Q1 des Leibniz-Gymnasiums angenommen hat. Denn der Auftritt in einer Schul-Aula, in einer von Gymnasiasten vorbereiteten und moderierten Talk-Runde, dürfte selbst für einen mit vielen Wassern gewaschenen Star wie Gonzales eine neue Erfahrung sein.

19 Schüler, unterstützt von den Lehrerinnen Heike Nordlohne und Sandra Bovo, waren sogar gestern in den Osterferien in der Leibniz-Aula mit den Vorbereitungen der Veranstaltung beschäftigt, die am 27. April ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) in der Schule über die Bühne gehen wird - alle 400 Tickets sind bereits verkauft. Der Abend mit Jorge Gonzales gehört zur Reihe "Leibniz trifft...". Zum fünften Mal bereitet ein Schülerteam am Leibniz die Talkrunde vor, jedes Mal gelang es, einen namhaften Gast zu verpflichten. Vor Gonzales waren Comedian Guido Cantz, NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann, Schauspieler Christoph Maria Herbst und Fernsehmoderator Ralph Caspers in Hackenbroich.

Jorge Gonzales wird sich den Fragen der Leibniz-Schülerinnen Deniz Aydin und Chiara Röschmann stellen, die in einem demokratischen Verfahren von ihren Mitschülern für diese Aufgabe bestimmt wurden. Doch auch alle Anderen aus dem Projektkurs werden gebraucht - für den Bühnenbau, die Redaktion und Recherche, das Marketing und den planerischen Gesamtüberblick. "Wir haben vier Teams gebildet, aber je näher es auf die Veranstaltung zugeht, desto mehr verschwimmen bei der Aufgabenteilung die Grenzen", sagt Leibniz-Schüler Marc Naroska.

(NGZ)
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