Dormagen: Gute Resonanz auf die Kabarett-Reihe

Dormagen : Gute Resonanz auf die Kabarett-Reihe

Für das zweite Halbjahr der Kulturbüro-Veranstaltungen in der "Kulle" sind 60 Prozent der Karten schon verkauft.

Kabarett geht in Dormagen immer - diese Erfahrung hat auch Olaf Moll, Leiter des städtischen Kulturbüros, gemacht: "60 Prozent aller Karten für die kommende Kabarett-Reihe von September bis Dezember 2018 in der Kulturhalle sind schon wieder verkauft", erklärt er, dass "die Kulturhalle damit ihren Ruf als beliebteste Spielstätte in Dormagen festigt". Es gibt eine Besonderheit: Zum Programm gehören diesmal fünf statt sonst vier Vorstellungen: "Wir haben mit den ,Drei vom Kom(m)ödchen' eine Zusatzvorstellung ins Programm genommen", so Moll.

Im Kulturbüro an der Langemarkstraße gibt es noch Abos für drei Vorstellungen nach Wahl und auch Einzelkarten für diese vier Vorstellungen, die Kom(m)ödchen-Vorstellung am 22. September ist bereits ausverkauft, dazu gibt es eine Zusatzvorstellung: Am Freitag, 21. September, um 20 Uhr, treten die "Die Drei vom Kom(m)ödchen" mit ihrem Programm "SEK - die Populistenjäger" zusätzlich in der "Kulle" auf. In der Kabarett-Komödie stehen die drei Ensemblemitglieder Daniel Graf, Heiko Seidel und Martin Maier-Bode auf der Bühne. Sie haben das "Sondereinsatzkommando" als eine "kabarettistische Notgemeinschaft" gegen den zunehmenden Populismus gegründet. Zu sehen sind eigens zu diesem Zweck zusammengestellte, teilweise brandneue Nummern und Sketche. Damit "blasen sie zum Halali auf die selbsternannten Merkel-Jäger, Reichs- und Wutbürger sowie die Gralshüter alternativer Wahrheiten", heißt es im Programm-Flyer über die "Satire-Task Force" aus Düsseldorf. Bereits im April 2017 trat das Kom(m)ödchen-SEK in der "Kulle" auf, wo es das Publikum damit begeisterte, den NRW-Wahlkampf zu beleuchten.

Am Mittwoch, 17. Oktober, heißt es um 20 Uhr in der Kulturhalle "Pop - Politkomik ohne Predigt" mit dem Kabarettisten Mathias Tretter, der urteilt: "Einst hat man seine Mängel kaschiert, heute versteckt man seine Fähigkeiten." Klar, dass die Twitter-Botschaften des US-Präsidenten eine Rolle spielen: "Was mit Casting-Shows begann, erreicht in Trump nun endlich seinen sturmfrisierten Höhepunkt: Das Zeitalter des Amateurs", so Tretter.

Am Samstag, 10. November, ist die Berliner Distel um 20 Uhr zu Gast in der Kulle. Ihre Kabarett-Utopie heißt "Wenn Deutsche über Grenzen gehen - oder: Das Ziel ist im Weg". Für die Aussteiger ohne Handynetz und WLAN, die auf einmal Zeit zum Nachdenken haben, sind nur noch knapp 30 Karten da.

Am Samstag, 8. Dezember, bildet Kabarettist Jens Neutag um 20 Uhr mit seinem bissigen Programm "Mit Volldampf", bei dem er auf einmal in die Politik geht, den Jahresabschluss der Kabarett-Reihe.

Die richtige "Jahresendabrechnung" gibt es seit einiger Zeit traditionell im Januar, wenn die "Schlachtplatte" mit dem alten Jahr ins Kabarett-Gericht geht, so auch am 11. Januar in der Kulle. Denn das Programm für das erste Halbjahr 2019 steht bereits fest: Sebastian Pufpaff wird am 6. Februar mit einer Vorpremiere in die Kulle nach Dormagen kommen, am 6. April wird erneut Barbara Ruscher dort auftreten, bevor Andreas Rebers am 12. Mai die Kabarett-Reihe für das erste Halbjahr 2019 beschließt. Weitere Infos unter 02133 257-338 beim Kulturbüro der Stadt Dormagen.

(NGZ)
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