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Grundsteinlegung der Baugenossenschaft Dormagen an den Höfen

Baugenossenschaft Dormagen : Grundsteinlegung an den Höfen

Baugenossenschaft feierte am Freitag den offiziellen Start des Wohnprojektes.

Das Bauprojekt „Höfe am alten Wochenmarkt“ nimmt k Gestalt an: Die Bagger rollen an der Friedrich-Ebert-Straße, und bei der feierlichen Grundsteinlegung am Freitag verkündete die Baugenossenschaft Dormagen neue Details zur konkreten Planung. Die ersten 37 der insgesamt 90 Wohnungen und zwei Wohngruppen sollen demnach im Frühjahr des nächsten Jahres bezugsfertig sein. Mit dabei bei der Feier waren Bürgermeister Erik Lierenfeld, sowie Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, Alexander Rychter, und Architekt Markus Schmale.

Die Höfe am alten Wochenmarkt sind ein Meilenstein für die zentralen Wohnquartiere der Stadt Dormagen: In drei Bauabschnitten entsteht dort dringend benötigter barrierearmer Wohnraum, zu dem 90 Komfortwohnungen und zwei betreute Wohngruppen für pflegebedürftige Menschen gehören. Die klassisch-moderne Architektur fügt sich mit ihren unterschiedlichen Gebäudehöhen und Grünkorridoren dezent in die Umgebung ein. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Miteinander der Bewohner: Die Gemeinschaftsbereiche und Grünflächen sind so konzipiert, dass die Kommunikation untereinander gefördert wird. Darin spiegelt sich das soziale Profil der Baugenossenschaft wider.

Aktuell wird der erste der drei Bauabschnitte umgesetzt: Im südlichen Abschnitt der Friedrich-Ebert-Straße entstehen bis zum Frühjahr 2020 37 Wohnungen, darauf folgt der nördliche Abschnitt der Friedrich-Ebert-Straße mit 23 Wohnungen. Im Anschluss werden bis 2022 in der Helbüchelstraße 30 Wohneinheiten und zwei betreute Wohngruppen errichtet. Die 90 Wohnungen und zwei Wohngruppen umfassen Zwei- und Dreiraumwohnungen sowie Fünfraum-Stadthäuser in Größen von 61 bis 125 Quadratmetern. Die barrierearme Anlage verfügt über oberirdische Stellplätze und ist äußerst energieeffizient. Familien, Alleinstehende, Senioren und pflegebedürftige Menschen finden hier ein Zuhause.

„Die Nachfrage ist bereits riesig“, freut sich Vorstandsmitglied Axel Tomahogh-Seeth. „Es zeigt sich, dass unser modernes Bebauungskonzept genau das richtige für diesen Teil der Stadt ist.“ Einige ehemalige Bewohner der zurückgebauten Gebäude an der Friedrich-Ebert-Straße nehmen das Angebot der Baugenossenschaft an, nach Fertigstellung der Neubauten an die alte Adresse zurückzukehren. Viele dieser früheren Bewohner möchten aber auch in ihren derzeitigen Wohnungen bleiben, in die sie dank des sozialen Managements der Baugenossenschaft unkompliziert umziehen