Grüne: Fahrradplan für Schulwege in Dormagen

Sicherheit in Dormagen: Grüne: Fahrradplan für Schulwege

Aus allen Ortsteilen sollen auf sicheren Radwegen die Schulen erreicht werden.

Die Dormagener Grünen richten aktuell ihren Fokus stark auf den Verkehr, konkret auf Verbesserungen für Radfahrer und Schulkinder, die morgens und mittags per Rad unterwegs sind. Entsprechende Anträge werden in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag, 13. November, gestellt und diskutiert werden.

Mit Blick auf die Schulwege wollen die Grünen, dass die Verwaltung beauftragt wird, die sichersten Schulwege mit dem Fahrrad aus allen Stadtteilen zu allen weiterführenden Schulen auf einer Karte zu markieren und dem Stadtrat als „Fahrrad-Schulwegeplan“ vorzulegen. In diesem Plan sollen dann auch alle möglichen Gefahrenstellen markiert sein.

Die Grünen begründen ihren Vorstoß so: „Die Schülerbeförderung zu den weiterführenden Schulen findet in Dormagen vielfach mit Bussen und leider oftmals auch über ,Elterntaxis“ statt, obwohl Dormagen über ein attraktives Radverkehrsnetz verfügt“, sagt Fraktionsvorsitzender Tim Wallraff. „Ein Grund ist sicher, dass Eltern ihre Kinder aus Sorge vor gefährlichen Situationen im Straßenverkehr nur ungern alleine mit dem Rad zur Schule fahren lassen. Langfristig sollen Fahrradschulwegpläne dazu führen, dass vermehrt Kinder und Jugendliche mit dem Rad zur Schule fahren.“

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In der Folge sollen den weiterführenden Schulen Karten in DIN A4-Format zur Verfügung gestellt werden, in denen die sichersten Fahrradschulwege aus jedem Stadtteil dargestellt sind, so dass diese Karte den neuen Schülern zu Beginn ihrer Schulzeit in die Hand gegeben werden kann. Ferner erwarten die Grünen „Vorschläge zur besseren Absicherung der Radwege insbesondere an den markierten Gefahrenstellen zu erarbeiten“.  

Den Radverkehr im Blick haben die Grünen auch bei ihrem Vorstoß, in dem es darum geht, Bedarfsampeln fahrradfreundlicher zu gestalten. „Wir möchten, dass der Stadtrat beschließt, dass alle Ampelschaltungen dahingehend optimiert werden, so dass der Radverkehr zusätzlich zur Möglichkeit, den eigenen Bedarf einer Grünphase anzumelden, immer auch dann grün erhält, wenn der geradeaus verlaufende Autoverkehr grün erhält“, erklärt Tim Wallraff. Reine Bedarfsampeln sollen nach und nach aus dem Stadtbild entfernt werden. Außerdem wird die Verwaltung gebeten, die durch den Beschluss entstehenden Kosten zu beziffern und einen Zeitplan für die Umsetzung zu erarbeiten.

(schum)
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