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Großeinsatz der Feuerwehr in Dormagen: Blitzeinschlag in Wohnhaus

Großeinsatz der Feuerwehr in Dormagen : Blitzeinschlag in Wohnhaus sorgt für Großeinsatz

Gewitter, Blitze, Starkregen - die Feuerwehr war am Freitag Abend im Dauereinsatz. In Ückerath mussten sie einen Dachstuhlbrand bekämpfen, im Krankenhaus war der Strom ausgefallen.

Gewitter und Starkregen haben die Feuerwehr in Dormagen am Freitag Abend bis in die Nacht hinein stark gefordert. Vor allem, weil zeitweise die Kreisleitstelle mit dem Notruf 112 nicht erreichbar war. Folge: „Wir haben sofort reagiert und alle Gerätehäuser besetzt“, sagte Wachleiter Norbert Buchkremer. Den größten Einsatz verzeichnete die Feuerwehr in Ückerath, wo der Blitz in das Dach einer Doppelhaushälfte eingeschlagen war.

Fast eine Stunde lang waren rund 3000 Haushalte ohne Strom. Energieversorger evd meldete gegen 19.48 Uhr zu einen größeren Stromausfall in Teilen von Gohr, Nievenheim und Straberg.  Sprecherin Carina Backhaus: „Der Entstördienst war schnell vor Ort, sodass um 20.40 Uhr alle betroffenen Stationen wiederversorgt werden konnten.“ Grund für die Störung war ein Kurzschluss. Einen Stromausfall gab es auch im Rheinland-Klinikum in Hackenbroich, wo das Notstromaggregat eingeschaltet werden musste.

Mit rund 70 Kräften war die Feuerwehr an der Forsthausstraße im Einsatz. Neben fünf Löschzügen aus Dormagen war auch ein Fahrzeug mit Drehleiter aus Neuss im Einsatz. Beim Eintreffen der Feuerwehr gab es bereits ein starke Rauchentwicklung. „Es mussten die Ziegel vorsichtig abgenommen werden“, so Buchkremer. Rund viereinhalb Stunden dauerte der Einsatz in Ückerath. Aufgrund des Rauchs und des Löschwassers ist das Haus zurzeit unbewohnbar. Verletzt wurde niemand, die Hausbewohnern kamen bei Nachbarn unter. Parallel waren die Helfer in der Stadt unterwegs, um vor allem voll gelaufene Keller leer zu pumpen. Einsatzschwerpunkte waren Delrath, Nievenheim und Hackenbroich.