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Glasfaserausbau in Dormagen: Anmeldephase wird verlängert

Glsfaserausbau in Dormagen : Anmeldephase wird verlängert

Die Kooperationspartner evd und NetCologne hoffen, bis zum 18. Juli die notwendige Quote von 40 Prozent Vertragsabschlüssen erreichen zu können.

Weil das Ziel noch nicht erreicht ist, gehen evd und NetCologne in die Verlängerung: 40 Prozent der Haushalte innerhalb eines Stadtteils einen entsprechenden Vertrag bei NetCologne abschließen, damit schnelles Internet per Glasfaser realisiert wird. In Delhoven ist die Hälfte der erforderlichen Quote erreicht – in Hackenbroich liegt sie allerdings momentan bei unter zehn Prozent. Die so genannte Vormerkungsphase wird jetzt bis zum 18. Juli verlängert, weil beide Partner der Überzeugung sind, dass die Zahl der tatsächlich Interessierten deutlich höher ist als es die bisherige Quote zeigt.

In den vergangenen Tagen haben sich Bürger gemeldet und appellieren an andere, doch mitzumachen. Ein Hindernis auf dem Weg könnte sein, so heißt es gegenüber der Redaktion, dass es in größeren Wohnblocks erst Eigentümerversammlungen stattfinden müssen, um darüber zu befinden. Das ginge nicht so schnell.

Anfang des Jahres haben die regionalen Partner evd und NetCologne ihre Pläne für den hundertprozentigen Glasfaserausbau in Dormagen bekanntgegen. Rund 5500 Haushalte könnten in Delhoven und Hackenbroich an das Netz der Zukunft angeschlossen werden. „Die positive Resonanz bisher zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Und wir glauben, dass es noch viele Anwohnerinnen und Anwohner gibt, die gerne mitmachen wollen, um die digitale Zukunft in ihren Stadtteil zu bringen“, sagt evd-Geschäftsführer Klemens Diekmann. Bürgermeister Erik Lierenfeld unterstützt das Vorhaben von Beginn an: „Dormagen hat jetzt die Möglichkeit flächendeckend mit Glasfaserdirektanschlüssen angebunden zu werden. NetCologne und evd wollen nicht nur Teilbereiche der Stadtteile ausbauen, sondern Hackenbroich und Delhoven vollständig mit Glasfaser erschließen. Diese Zusage hat bisher kein anderer Anbieter gegeben. Ich appelliere daher an alle Delhovener, Hackenbroicher und Hackenhausener mitzumachen.“