Gewerbefest Nievering Open mit viel Gemeinschaftssinn

Gewerbefest: „Nievering Open“ erzeugt Gemeinschaftssinn

Knapp 70 Stände mit Infos und Aktionen gab es beim 20. Gewerbefest in Nievenheim. Zeitgleich standen das Pfarrfest St. Pankratius und das Löschzugfest der Feuerwehr an.

Strahlender Sonnenschein, ein leichter Wind – so lässt es sich aushalten beim 20. Gewerbefest „Nievering Open“. An drei Standorten haben die ansässigen Unternehmen und Vereine mal wieder gezeigt, wie viel Vielfalt es in Nievenheim und Umgebung gibt.

Begeistert zeigte sich Stefan Maxeiner, Vorsitzender des Gewerbevereins Nievenheim. Er versteht den Verein als Zusammenspiel aller Akteure. „Deswegen bin ich stolz darauf, dass die Leute das gemeinsam so schaffen, ich unterstütze sie gern.“ Zum runden Geburtstag gab es ein „Geschenk“: Parallel zu Nievering Open findet das Pfarrfest an St. Pankratius und die Löschzugfeier statt. „Ursprünglich war es meine Vision, dass die Gemeinde, die Gewerbetreibenden und die Feuerwehr sich als zusammengehörende Dorfgemeinschaft präsentieren.“

Knapp 70 Stände gab es zu besuchen, darunter das Blumenhaus Katheer, Dagmar Schulz mit Selbstgenähtem, Salina mit Taschen und anderen Accessoires aus recycelten Feuerwehrschläuchen, die Begegnungsstätte Delhoven mit ihren kuscheligen Lamas und Alpakas, der Rassegeflügelzuchtverein mit Hühnern oder das Haus der Lebenshilfe. An nahezu jedem Stand gab es Infos und Aktionen, Edeka Knell bot verschiedene Einhornliköre an. „Das ist sozusagen die letzte Chance, denn Einhörner sind nicht mehr so im Trend“, sagte Janine Esser.

  • Gewerbefest : Nievenheim feiert sein „Open“ mit Pfarrfest

Auch die DLRG präsentierte ihre Arbeit und bot für die Kleinen Entenangeln aus dem Rettungsboot an. Besonders interessant war auch der Fuhrpark der Feuerwehr. Die Besucher konnten dabei sein, als das Kontaminationsfahrzeug eingesegnet wurde, das vorwiegend überregional eingesetzt wird, wie Josef Birkmann, seit „erst 60 Jahren“ engagiertes Feuerwehr-Mitglied, sagte.

Maxeiner ist rundum zufrieden mit dem Fest. Gedanklich ist er auch schon fünf Jahre weiter, wenn Nievering Open sein silbernes Jubiläum feiert. „Es geht nicht nur um unsere nördlichen Ortsteile, sondern auch um unsere gemeinsame Stadt Dormagen. Wir sollten versuchen, alle an einem Strang zu ziehen. Wenn wir es verpassen, ein echtes Stadtgefühl zu erzeugen, müssen wir uns nicht wundern, wenn andere Städte an uns vorbeiziehen.“

Mehr von RP ONLINE