Dormagen: Gespräche mit Nachbarn über den Stromkonverter

Dormagen : Gespräche mit Nachbarn über den Stromkonverter

Bürgermeister hat Resolution und Standorte im Blick.

In der ersten Woche als Bürgermeister hat Erik Lierenfeld (SPD) bereits viele Gespräche innerhalb der Verwaltung geführt, externe Termine wahrgenommen, sein persönliches Umfeld im Rathaus gestaltet und sich mit dem Verwaltungsvorstand abgestimmt. "Die Zusammenarbeit in der Verwaltung hat sehr offen und reibungslos begonnen, das hat mich besonders gefreut", sagte Lierenfeld gestern. Ein Thema, das ihn in den ersten Tagen nach seinem Amtsantritt stark beschäftigt, ist der mögliche Standort Gohr/Rommerskirchen für den Stromkonverter.

Die Verwaltung hat eine Resolution gegen den Bau des Konverters wegen der zusätzlichen Belastungen für Gohr und Broich vorbereitet, die am Dienstag, 1. Juli, in der ersten Ratssitzung besprochen wird (die NGZ berichtete). "Wir werden die Meinung der Ratsmitglieder dazu hören", sagt Erik Lierenfeld. Danach werde die Verwaltung Gespräche mit den Nachbarkommunen aufnehmen, um über den Gestaltungsspielraum gegenüber dem Netzbetreiber Amprion zu beraten, der am 17. Juni sechs geeignete Standorte im Rhein-Kreis Neuss vorgestellt hatte. Im Konverter, der etwa die Größe von zwölf Fußballfeldern hat und etwa 20 Metern hoch ist, soll im Zuge der Energiewende der Strom umgewandelt und verteilt werden.

Einiges sei von Amprion bei der Standortsuche nicht oder falsch berücksichtigt worden, so der Bürgermeister. Daher müsse über die Einteilung der Standorte in Kategorien noch gesprochen werden.

(cw-)
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