Robin Zur Und Erik Krüger, City-Offensive Dormagen: "Gesamte City wird W-Lan bekommen"

Robin Zur Und Erik Krüger, City-Offensive Dormagen: "Gesamte City wird W-Lan bekommen"

Die beiden Vorsitzenden der Händlergemeinschaft sind seit Juli 2017 im Amt. Mit nahezu komplett neuem Team wollen sie neuen Schwung in die Innenstadt bringen. Zur und Krüger ziehen eine erste Bilanz und verraten Pläne für das neue Jahr.

Herr Zur, Herr Krüger, im vergangenen Juli sind sie als Vorsitzender beziehungsweise Stellvertreter als neue Verantwortliche der Werbegemeinschaft City-Offensive Dormagen angetreten. Die 100-Tage-Schonfrist ist längst vorbei - wie fällt Ihre eigene Bilanz aus?

Erik Krüger Wir haben lange gebraucht, um uns einzuarbeiten. Wir mussten einen Überblick bekommen, welche Termine gibt es, welche Ansprechpartner? Ich denke, ich kann eine Bilanz ziehen, wenn ein Jahr vorüber ist und wir alles ein Mal gemacht haben.

Robin Zur Ich finde, die Bilanz fällt ganz gut aus. Das bekommen wir auch von Händlern bestätigt, die uns Mut machen und sagen, dass wir richtig unterwegs sind. Es fließt ganz gut.

Sie sind als Nicht-Mitglieder an die Spitze der CiDo gewählt worden...

Zur Das war sicher nicht die beste Voraussetzung. Aber in Nina Eichhorn, die aus dem alten Vorstand dabei geblieben ist, haben wir eine sehr wertvolle Kraft, ferner können wir uns auch immer von unserer Vorgängerin Michaela Jonas Tipps holen.

Einen Mitstreiter haben Sie bereits verloren.

Zur Ja, Denis Möhring aufgrund von persönlichen Differenzen. Diesen Beisitzer-Posten wollen wir auch erst einmal nicht mehr besetzen.

Was passiert denn in 2018?

Krüger Ganz klar: Da wollen wir richtig loslegen! Uns hat in den vergangenen Wochen und Monaten etwas die Zeit gefehlt, zum Beispiel mit allen Mitgliedern zu sprechen, das holen wir nach. Ferner gibt es eine Reihe von Projekten.

zur Aber dadurch, dass wir auf den Märkten unterwegs sind, haben wir viele Kontakte und kommen gut ins Gespräch. Apropos Mitglieder: Wir haben zuletzt drei neue Mitglieder gewonnen: Dein Kino, Ratskeller und Atelier 228. Aus meiner Sicht läuft es ganz rund.

Zurück zu Ihren Plänen...

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Krüger Ein zentrales Anliegen ist die Mitgliederwerbung. Da setzen wir auch auf Akquise per Video. Wir sind überzeugt, dass solche Formate zeitgemäß sind. Der Facebook-Auftritt ist erneuert, und wir haben die Likes um tausend auf etwa 1800 erhöht. Wichtig ist dabei, dass es aktive Nutzer sind. Ein zweites Thema ist Freifunk: Wir sind sicher, dass wir im neuen Jahr die gesamte Innenstadt mit freiem W-Lan per Freifunk ausstatten können.

zur Ein sehr schönes Projekt soll der "soziale Zaun" sein, den es auch in anderen Städten gibt. Das heißt, es gibt ein kleines, von außen nicht einsehbares Areal, in der die Dormagener Gutes tun können. Das Motto lautet: Jeder gibt, was er kann, und nimmt, was er braucht. Damit soll der Gemeinsinn in der Stadt weiter gestärkt werden. Ferner beabsichtigen wir, noch den ein oder anderen Markt zu etablieren: Es soll einen Frauen-Mädchen-Markt geben, der sich mit seinen Angeboten, Produkten, Dienstleistungen speziell an das weibliche Geschlecht richtet.

Und die Männer?

Zur Natürlich auch. Zusammen mit einem Streetfood-Festival, das in Dormagen einfach fehlt.

Wer soll das organisieren?

Krüger Robin und ich sind Eigentümer der Agentur Eventmacher und die CiDo wäre unsere Auftraggeberin. Es wird auch einen "Kö-Kinderland-Markt" im Bereich der südlichen Kölner Straße geben. Unsere Erfahrungen während des Weihnachtsmarktes dort waren sehr gut. Auch wollen wir mit dem "Feierabendmarkt" einen neuen Anlauf unternehmen.

Was machen die Pläne für ein eigenes CiDo-Büro?

Zur Das gibt es bald. Wir ziehen mit unserem Tattoo-Studio zum 1. März in das Ladenlokal um, in dem heute noch "Kochen & Design" ist, und dort wird es neben einem Büro für unsere Eventmacher-Agentur auch eines für die CiDo geben. Für den jetzigen Laden gibt es bereits einen Interessenten.

Was erwarten Sie von der kommenden Marketingoffensive der Wirtschaftsförderung und dem neuen Logo, das beim Neujahrsempfang vorgestellt wird?

Zur Wir freuen uns darauf und werden dieses Konzept voll unterstützen und auch eigene Ideen einbringen. Ich glaube, dass die Stadt damit auf einem guten Weg ist.

DAS INTERVIEW FÜHRTE KLAUS SCHUMILAS

(NGZ)