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Gemüseanbau in Dormagen: Salat aus dem Schulgarten​

Gemüseanbau in Dormagen : Salat aus dem Schulgarten

Die Christoph-Rensing-Grundschule nimmt an dem Programm „GemüseAckerdemie“ teil. Die Schulkinder pflanzen zahlreiches Gemüse in Dormagen an.

Die „Eisheiligen“ sind in disesm Jahr ausgefallen und nun geht es richtig los im neuen Schulgarten der Christoph-Rensing-Grundschule in Dormagen. Neben Karotten, Radieschen, Kohlrabi, Lauch, Sellerie und Bohnen pflanzten die Dritt- und Viertklässler der Acker-AG nun in biologischen, pestizidfreien Anbauverfahren auf zehn Beeten die Gemüsesorten an, die es warm brauchen. Mit der zweiten Pflanzung bereichern nun auch Tomaten, Zucchini, Gurken und Mais das rund 60 Quadratmeter große benachbarte Areal, das der Schule von der Stadt Dormagen zur Verfügung gestellt wurde.

In einem sechsjährigen Programm der bundesweiten Berliner Initiative „GemüseAckerdemie“ darf der Schulgarten seit dem vergangenen Jahr zu einem vielfältigen Selbstversorger-Ackergarten heranwachsen. Schulleiter Rudolf Brzesina und Projektleiterin Ulrike Neukamm sind stolz: „Das ist wirklich toll geworden. Alle Kinder sind mit Feuereifer dabei – auch diejenigen, denen Schule sonst nicht ganz so leicht fällt“. Geerntet werde ständig und die Kinder und ihre Familien freuen sich aktuell über frischen, schneckenfreien Salat. In Dormagen ist die Christoph-Rensing-Schule bisher die einzige Schule, die an dem Programm teilnimmt.

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Das Projekt der „GemüseAckerdemie“ wurde durch die Musikvermittlung des Festivals Alte Musik Knechtsteden angestoßen und begleitet das vom Bundeswettbewerb „Kultur+Nachhaltigkeit = Heimat“ ausgezeichnete Musikprojekt „König Karotte“ frei nach Jaques Offenbach, das am 9. und 10. Juni in Musikaufführungen seinen Höhepunkt hat. Die Christoph Rensing-Schule ist traditioneller Partner der Musikvermittlung des Festivals. 

Teilnehmen kann an dem Projekt jede Schule, lediglich eine geeignete Fläche muss her. Die „GemüseAckerdemie“ ist in erster Linie ein Bildungsprogramm für die 3. bis 6. Klasse. Eine Ausweitung sei jedoch in Planung, heißt es. Insgesamt umfasst das Projekt drei Phasen: Die Vorbereitung von Februar bis April, die „AckerSaison“ von April bis Oktober und die ausführliche Nachbereitung der „AckerSaison“ von Oktober bis Januar Programminformationen über das Projekt GemüseAckerdemie finden sie unter https://www.acker.co/gemueseackerdemie/Programminformationen.

(NGZ)