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Gemeinwohlcheck in Dormagen: Frist für Bürgerbudget verlängert​

Gemeinwohlcheck in Dormagen : Frist für Bürgerbudget verlängert

Viele Vereine und Initiatoren sehen nun noch einmal ihre Chance, da die Frist für den Gemeinwohlcheck für die vorgestellten Projekte um zwei Wochen verlängert wurde.

Eigentlich wäre die Frist für den „Gemeinwohlcheck“ des Bürgerbudget 2022 mittlerweile abgelaufen, doch nun heißt es zunächst einmal aufatmen für die Vereine und Initiatoren. Die Stadt Dormagen hat die Frist um zwei Wochen verlängert, bisher sind für viele der Projekte nicht ausreichend Stimmen eingegangen.

Richtig gut sah es zu Beginn der Woche bereits für die Kinderspielmöglichkeit auf der ehemaligen Faustballwiese der Turngemeinde Stürzelberg aus, die Stimmen der Unterstützerinnen und Unterstützer, die der Verein braucht, damit der Projektvorschlag überhaupt von der Politik geprüft wird, sind nun erreicht. Andere müssen jedoch noch bangen.

So ruft beispielsweise der Fußballverein TuS Germania Hackenbroich in den Sozialen Medien auf: „Wir benötigen weiterhin eure Unterstützung, um unseren Streetsoccer Court realisieren zu können. Die Frist wurde um zwei Wochen verlängert.“ Der Verein führt aus: „Um unser Engagement für die Sportförderung und den Zusammenhalt im Dorf auszubauen und die Rahmenbedingungen der Abteilung Fußball zu optimieren, möchten wir gerne das Bürgerbudget der Stadt Dormagen nutzen, um einen Streetsoccer Court anzuschaffen“, so der Vorstandsvorsitzende des Vereines André Heryschek. „Dieser soll künftig im Rahmen unseres Trainingsbetriebs zur Verfügung stehen, aber auch für Street Soccer-Events mit Straßenmannschaften genutzt werden können. Hierdurch sollen Kinder und Jugendliche für unsere sportlichen Angebote gewonnen werden. Durch unser Engagement konnten wir im vergangenen Jahr eine neue Mädchenmannschaft in den Spielbetrieb bringen und unsere Jugendabteilung konsequent ausbauen.“ Insgesamt 500 Unterstützerinnen und Unterstützer werden benötigt, die Kosten liegen bei 50.000 Euro.

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Auch weitere Projekte, wie beispielsweise das Lastenfahrrad, welches sich die Straberger wünschen, braucht noch Stimmen. „Bleibt bitte dran“, appelliert der Förderverein Jugend und Sozialarbeit Straberg. Ebenso bei den Skulpturen für die Kreisverkehre in Nievenheim, initiiert von den Heimatfreunden Nievenheim-Ückerath, ist noch Luft nach oben. Abgestimmt werden kann unter: www.mitgestalten.dormagen.de.

(kiba)