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Dormagen: Gemeinsam unterstützen die Christen von St. Michael die Jugend

Dormagen : Gemeinsam unterstützen die Christen von St. Michael die Jugend

Mit vielen Kunststücken unterhielt Christian Mecking aus Dormagen als Zauberer "Mecki" die Mädchen und Jungen auf dem Pfarrfest von St. Michael.

Das wurde für alle Mitglieder der fünf Kirchen von der Innenstadt (St. Michael, St. Maria vom Frieden) über Zons (St. Martinus) und Horrem (Zur Heiligen Familie) bis Hackenbroich (St. Katharina), die die Pfarrgemeinde bilden, am Sonntag veranstaltet. Nach der stimmungsvollen Messe mit der Taufe der kleinen Greta bot sich auf dem Kirchenvorplatz rund um St. Michael an der Kölner Straße die Gelegenheit zu einem fröhlichen Begegnungsfest. Da fiel es nicht weiter auf, dass der angekündigte Mitmachzirkus wegen der Erkrankung des Direktors gar nicht erst anreisen konnte. Dafür sprang Zauberer "Mecki" ein.

"Wir wollen Jung und Alt erreichen", sagte Pfarrer Peter Stelten, der besonders viel Werbung für die "Messdiener-Aktie" machte. Für die Wallfahrt der Messdiener, die im Oktober mit 2000 anderen Messdienern des Erzbistums Köln nach Rom fahren, verteilten die Ministranten Urkunden in Bronze, Silber und Gold. Je nach der Höhe der Unterstützung wurden die persönlichen Urkunden ausgestellt. Dafür erwarten die Gold-Sponsoren nun auch eine Postkarte aus der Ewigen Stadt. Am 6. Oktober bieten die Messdiener nach der Messe ein Frühstück im Pfarrsaal, das auch der Unterstützung der Jugend dient.

Neben Speisen und Getränken sowie Informationen und Gesprächen bot das gemeinsame Pfarrfest auch drei besondere spirituelle Kirchenführungen an: "Das Nicht-Sichtbare sichtbar machen", so lautete das Motto der Führungen, die sich an den Sakramenten der katholischen Kirche orientierten. Vier Männer erläuterten jeweils einen Schwerpunkt: Startpunkt war das "Paradies", in dem das Augenmerk auf eine der beiden Michael-Skulpturen, die historischen Fenster und die besondere Atmosphäre am Kirchen-Haupteingang (der linken Tür), die zum eigentlichen Kirchenraum hinführt, gelegt wurde. In der Krypta mit der Taufkapelle, deren Stein in den genau darüberliegenden Altar übergeht, wurden die Gruppen dann von Pfarrer Stelten auf den Weg der Täuflinge nach oben zum Altar geschickt, an dem Eucharistie gefeiert wird. Stelten erläuterte die vier Medaillons, die mit dem Sakrament verbunden sind. Schlusspunkt der spirituellen Kirchenführung war der Tabernakel, in dem die geweihten Hostien aufbewahrt werden. "Wir wollten aufzeigen, welche Glaubensgrundsätze an den einzelnen Schauplätzen der Kirche gelten", sagte Stelten.

(cw-)