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Dormagen: Frauen führen Frauen in acht Sprachen durch Ausstellung

Dormagen : Frauen führen Frauen in acht Sprachen durch Ausstellung

Freier Eintritt am Sonntag für Frauen im Kreismuseum.

Für Anja Stephan ist es die erste Veranstaltung zum Weltfrauentag, die sie als Gleichstellungsbeauftragte mitgeplant hat, für Karina Hahn die erste als neue Leiterin des Zonser Kreismuseums. Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Kreises, Ulrike Kreuels, haben sie unter dem Motto "Aus aller Frauen Länder" für kommenden Sonntag, 12. März, zu einem Besuch in die Einrichtung an der Schlossstraße eingeladen. Der Eintritt ist für Frauen an diesem Tag frei.

Angeboten werden den Gästen von 12 bis 16 Uhr Führungen durch die aktuelle Ausstellung "Kl-Ei-ne Welten. Die Sammlung Helmut Meister". Das Besondere daran: Die Führungen gibt es in acht verschiedenen Sprachen, damit auch möglichst viele davon profitieren können. Gleich zu Beginn, 12 Uhr, geht es los mit Russisch. Eine Viertelstunde später, 12.15 Uhr, wird Meisters Sammlung den Besucherinnen auf Arabisch näher gebracht, eine weitere arabische Führung beginnt um 13.45 Uhr. Spanisch ist ab 12.30 Uhr an der Reihe, Französisch ab 12.45 Uhr. Polnische Erläuterungen schließlich können ab 13 Uhr gehört werden, deutsche ab 13.15, 14.15 und 15.45 Uhr. Farsi steht dann ab 14 Uhr auf dem Zeitplan und Türkisch ab 14 sowie ab 15.15 Uhr. Im Anschluss an so viel Information ist vorgesehen, dass sich die Frauen bei einem Imbiss und Getränken weiter austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. "Wir hoffen, dass die Frauen noch bleiben werden und vielleicht sogar die ein oder andere Verabredung zustande kommt", sagt Anja Stephan.

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Die Sammlung von Helmut Meister, die noch bis zum 23. April läuft, zeigt, wie sich einfache Eier in wahre Kunstwerke verwandeln können. Über 350 moderne Ostereier aus dieser Sammlung präsentieren ein unglaubliches Spektrum an Motiven und Möglichkeiten, das von religiös bis profan, lieblich bis kurios reicht. Mit Messer, Pinsel, Schere, Säure oder Wachs sowie vielen anderen Techniken wurde die Schale zur Leinwand oder gar das ganze Ei zur Skulptur. Die so entstandenen kleinen ovalen Welten laden zu einer Entdeckungsreise für die ganze Familie ein, die auch verrät, welche Tiere neben dem Hasen noch die bunten Eier bringen könnten.

Einen "Ei-Catcher" der ganz besonderen Art, das werden auch die Besucherinnen am kommenden Sonntag feststellen, bietet in der Ausstellung eine Installation der Düsseldorfer Künstlerin Miriam Möller-Wieland.

(goe)