Förderverein Kloster Knechtsteden: Neue Vorsitzende Katharina Schütte

Kloster Knechtsteden : Neue Vorsitzende für Förderverein

Die Mitglieder wählten Katharina Schütte zur Nachfolgerin von Hermann-Josef Lenz.

Der Förderverein für das Missionshaus Knechtsteden hat eine neue Leitung: Einstimmig wählten die Mitglieder die 66 Jahre alte Katharina Schütte zur Nachfolgerin von Hermann-Josef Lenz. Der 83-Jährige tritt nach 17 Jahren als Vorsitzender und zuvor 15 Jahren als Stellvertreter des ersten Vorsitzenden Herbert Orth in die Reihen der „einfachen“ Vorstandsmitglieder zurück.

„Die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht. Langeweile hatte ich als Vorsitzender nie, aber ich habe keine Zeit bereut, die ich für den Förderverein eingesetzt habe“, sagte Gründungsmitglied Lenz, dem seine Nachfolgerin für seine langjährige, engagierte ehrenamtliche Arbeit für die Spiritaner, die Basilika und das Kloster Knechtsteden dankte: „Ohne Dich sähe es hier anders aus“, sagte Katharina Schütte. Die ehemalige Rektorin der Grundschule in Straberg – von 1989 bis 2016 – betonte lächelnd, sie könne zwar „kein zweiter Hermann-Josef“ sein, auch seien seine Fußstapfen zu groß für ihre kleineren Füße, aber „ich möchte den kooperativen Stil im Förderverein beibehalten, um dazu beizutragen, dass Knechtsteden weiterhin ein religiöses und kulturellen Zentrum bleibt“. Die verheiratete Mutter von zwei erwachsenen Kindern und stolze Oma von drei Enkeln freut sich auf viele Begegnungen und Projekte: „Ich hoffe, dass weiterhin der missionarische Geist der Spiritaner in einer offenen Gesellschaft zu spüren ist.“

Die knapp 50 der 509 Mitglieder erfuhren bei der Jahreshauptversammlung in der historischen Klosterbibliothek auch, dass das Jahr 2018 dem Förderverein ein Plus von 17.000 Euro gebracht hat, so dass für neue Projekte der Spiritaner und auf dem Klostergelände einige Mittel zur Verfügung stehen. Mit 10.000 Euro unterstützt der Förderverein 2019 ein Projekt, das dem stellvertretenden Superior von Knecthsteden, Pater Bruno Trächtler, sehr am Herzen liegt: „Nothilfe für Spiritaner in Mosambik“, wo zwei Tropenstürme viel zerstört haben. „Mit dem Geld werden Lebensmittel für die Armen gekauft und Unterkünfte ermöglicht“, so Trächtler.

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