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Dormagen: Förderverein kämpft für den Rodelhügel

Dormagen : Förderverein kämpft für den Rodelhügel

"Ein tolles Weihnachtsgeschenk für die Kinder" –zynisch kommentiert Jürgen Brockmeyer vom Förderverein Straberg die Entscheidung der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft (SVGD), den Rodelhügel am Tannenbusch zu schließen.

"Ein tolles Weihnachtsgeschenk für die Kinder" —zynisch kommentiert Jürgen Brockmeyer vom Förderverein Straberg die Entscheidung der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft (SVGD), den Rodelhügel am Tannenbusch zu schließen.

Denn sollte das nunmehr verkündete Rodelverbot Bestand haben, wären alle Bemühungen inklusive Unterschriftenaktion umsonst gewesen, Dormagen mit dem Erhalt seines letzten Rodelbergs auch ein Stück winterlicher Freizeitkultur zu retten.

Brockmeyer ärgert sich über die Äußerung, wonach "der Schuss wohl nach hinten losgegangen" sei, die darauf abziele, dass der Förderverein sich dieses Verbot selbst zuzuschreiben habe.

Die zum Rodeln ideale Sanddüne habe Ende der 1980er Jahre Ehrenbürger Paul Wierich ins Spiel gebracht. Als Deichgräf habe er wiederholt auf das Rodelverbot an Rheindeichen hinweisen. Folgerichtig sei der Hang später vom Jugendhilfeausschuss als "Dormagens Rodelberg" ausgewiesen worden.

Aus Brockmeyers Sicht bräuchten nur die fünf Geräte des Generationenspielplatzes verschoben und das Gatter beseitigt zu werden, und schon wäre der alte Rodelberg wie auch der Rechtsfrieden wieder hergestellt: "Zudem hätte der Tannenbusch wieder eine fantastische Winterattraktion, womit dem Vermächtnis unseres Ehrenbürgers Paul Wierich Rechnung getragen würde." Für eine Umsetzung der Geräte habe ein Geldinstitut des Kreises Unterstützung signalisiert.

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(NGZ)