Flucht endete bei Dormagen Wohnmobil-Fahrer liefert sich auf A57 Verfolgungsjagd mit Polizei

Dormagen · Nach einer 80 Kilometer langen Flucht vor der Polizei verursachte ein 24-Jähriger mit dem gestohlenen Wohnmobil einen Unfall. Zuvor hatte er versucht, Streifenwagen gegen Leitplanken abzudrängen.

 Mehrere Streifenwagen wurden bei der Verfolgungsjagd beschädigt.

Mehrere Streifenwagen wurden bei der Verfolgungsjagd beschädigt.

Foto: dpa/dpa, jan ggr iku

Erst an der Dormagener Stadtgrenze zu Köln war Schluss: Nach einer 80 Kilometer langen Flucht vor der Polizei verursachte ein 24-Jähriger mit seinem Wohnmobil einen Unfall. Zuvor hatte er sich auf der A57 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, die den jungen Mann mit mehreren Fahrzeugen verfolgte.

Der 24-Jährige hatte am Mittwoch, um kurz nach 2 Uhr, in Xanten ein Wohnmobil gestohlen. Der Besitzer beobachtete Tat und meldete sie sofort der Polizei. Während der Anfahrt zum Tatort entdeckte ein Polizist das Fahrzeug, als es in Höhe der Autobahnauffahrt Sonsbeck auf der A57 fuhr.

Auf seiner Flucht querte der Mann auch große Teile des Rhein-Kreises. Er legte dabei eine gefährliche Fahrweise an den Tag, teilweise so, dass das Wohnmobil ins Wanken geriet und auf Streifenwagen umzukippen drohte. Er versuchte auch, Streifenwagen gegen die Leitplanken abzudrängen. In Höhe der Autobahnauffahrt Worringen endete die Flucht, weil er gegen einen Streifenwagen stieß, die Kontrolle über das Wohnmobil verlor und gegen eine Betonwand prallte.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort