Finanzkrise in Dormagen Rätselraten um mögliche Spar-Projekte

Analyse | Dormagen · Wie kann die Rathausverwaltung jährlich über zehn Millionen Euro sparen? Das ist die spannende Frage, die sich viele Dormagener stellen und schmerzliche Einschnitte befürchten. Wahrscheinlich zu Recht.

 Verzichtet die Stadt auf eine teure Anmietung in die Rathaus-Galerie?  Foto: K. Schumilas

Verzichtet die Stadt auf eine teure Anmietung in die Rathaus-Galerie? Foto: K. Schumilas

Foto: Klaus D. Schumilas

„Notbremsen“ sind in Extremsituationen vonnöten, im Straßenverkehr, im Fußball gibt es sie und auch in Stadtverwaltungen. Ganz aktuell im Dormagener Rathaus. Es ist nicht die erste „Notbremse“, die Bürgermeister Erik Lierenfeld in seiner Amtszeit gezogen hat: Das war 2019 so, als die Stadt feststellte, dass die Öffentlich-Private-Partnerschaft beim Mega-Projekt Schulsanierung offenbar doch nicht so wirtschaftlich war wie angenommen. Das war auch 2020 so, als beim Prestigeobjekt Lernort Horrem die Kosten explodierten und das Vorhaben erst einmal auf Eis gelegt wurde.