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Filmclub Pink Dormagen startet mit Open-Air-Kino

„Kiss the cook“ : Filmclub Pink Dormagen startet mit Open-Air-Kino

Gerade hat noch das Aus für „Dein Kino“ aufhorchen und zum Stadtgespräch werden lassen, da rückt ein neuer „Filmclub“ nach. Am 13. August startet der „Filmclub Pink Dormagen“ im gleichnamigen Lokal an der Straße Am Höhenberg.

Jorgos Flambouraris, der das Projekt anschiebt, versichert, dass dieser zeitliche Zusammenhang purer Zufall ist: „Ich hatte keine Ahnung, dass das Kino schließt“, sagt er. Die Idee sei überhaupt schon viel älter. „Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft haben wir überlegt, Spiele auf einer größeren Leinwand draußen als Open-Air-Veranstaltung zu zeigen.“ Daraus ist jetzt mehr geworden: Am Montag, 13. August, werden Scarlett Johansson und Robert Downey jr anstelle von Luka Modric, Eden Hazard oder Umtiti über die Leinwand flimmern, wenn „Kiss the cook“ gezeigt wird.

Wer dabei sein will, muss Mitglied des Filmclubs sein. Das zu werden, ist nicht allzu schwierig, denn über „Filmclub Pink Dormagen“ auf Facebook ist das schnell erledigt. Dieses Prozedere hat rein lizenzrechtliche Gründe. Flambouraris, der das Projekt zusammen mit Mitja Garbin initiiert, betont, dass er das aktuelle Open-Air-Kino nicht kommerziell betreibt. Bedeutet: Es ist kein Eintritt fällig. Gastronom Flambouraris, der vor wenigen Monaten das ehemalige Pink Panther übernommen hat, und im Hauptberuf die City-Buchhandlung betreibt, verspricht sich Einnahmen aus dem Verzehr. Interessenten müssen zeitig kommen, denn es stehen 30 bis 40 Sitzplätze zur Verfügung.

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Jorgos Flambouraris will es mit diesem Open-Air-Projekt nicht bewenden lassen. Im Gegenteil. Ab September will er mit seinem Filmclub in sein Lokal und dort in den Dart-Raum wandern. „Ein Mal im Monat, vielleicht auch zwei Mal sollen dort Filme gezeigt werden“, kündigt er an. Dass es irgendwie ein wenig in Richtung eines Programmkinos geht, bestreitet er nicht. Wenn alles gut läuft, könnte es im kommenden Jahr womöglich ein größeres Open-Air-Kino an einem zentraleren Platz in der Stadt geben. Das ist erst einmal ein Plan, konkret ist noch nichts.

(schum)