Feuerwehr Dormagen: Spatenstich für Erweiterungsbau in Nievenheim

Feuerwehr Dormagen : Spatenstich für Erweiterungsbau der Feuerwehr in Nievenheim

Es kommt Bewegung in den lange erwarteten Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses des Löschzugs Nievenheim an der Saint-André-Straße. Mit dem symbolischen Spatenstich hat nun der Neubau der Fahrzeughalle begonnen.

Der Löschzug, der sein 112-jähriges Bestehen feiert, gehört mit insgesamt 82 Mitgliedern zu den personalstärksten Löschzügen der Stadt. „Weil der Standort aus allen Nähten platzte, ist der Neubau ein ganz wichtiger Schritt in die Zukunft – denn Mitgliederwerbung für die Feuerwehr bleibt ja ein wichtiger Punkt auf unserer Agenda“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Insgesamt beträgt die Fläche des Neubaus 230 Quadratmeter. Neben zwei Stellplätzen für Feuerwehrfahrzeuge sowie einem Lagerraum entsteht auch ein Schulungsraum. „Darin findet insbesondere die Ausbildung für den Umgang mit Gefahrstoffen im Einsatz statt, die der Löschzug Nievenheim in großen Teilen für die Feuerwehr Dormagen übernimmt“, erklärt Löschzugführer Patrick Frohn.

Bei der offiziellen Baueröffnung in Nievenheim griffen neben Bürgermeister Erik Lierenfeld und Löschzugführer Patrick Frohn auch der Erste Beigeordnete Robert Krumbein, in dessen Dezernat die Feuerwehr fällt, Norbert Buchkremer, der stellvertretende Fachbereichsleiter Feuerwehr, Uwe Scheler, der technische Leiter Eigenbetrieb Dormagen und Architekt Jürgen Pennings zu den Spaten.

Insgesamt investiert die Stadt über den Eigenbetrieb Dormagen 4,8 Millionen Euro in den Jahren 2019 und 2020 für die Sanierung und Erweiterung der Gerätehäuser, dazu kommen 3,4 Millionen Euro für Fahrzeuge und andere Ausrüstung, die im städtischen Doppelhaushalt für den gleichen Zeitraum eingestellt sind. Die Investitionen freuen Feuerwehr-Chef Bernd Eckhardt sehr, wie er beim vorigen Ehrungsabend für die Feuerwehr Dormagen erklärte: „Ich bin sehr froh und dankbar, dass in Dormagen die Politik und die Stadtverwaltung die Notwendigkeit sehen, in die Feuerwehr zu investieren.“ Allerdings konnte er auch nicht verhehlen, dass es den Löschkräften mitunter nicht schnell genug mit der Umsetzung der Gerätehaus-Pläne geht. „Wir sehen natürlich auch die anderen nötigen Bauten, wie zum Beispiel Kindergärten, und dazu die momentane Bau-Hochkonjunktur, was zu Verzögerungen führt“, so Eckhardt Ende 2018. Jetzt konnte mit dem Erweiterungsbau in Nievenheim begonnen werden.

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