Feuerwehr Dormagen befreit drei Menschen von einer Hebebühne

Dormagen : Feuerwehr befreit drei Menschen von einer Hebebühne

Beim Strabi-Festival in Dormagen am Samstag gab es fast keine Zwischenfälle. Erst am Sonntagmorgen musste die Feuerwehr an den „Strabi“ ausrücken - zu einem kuriosen Einsatz.

Wenn rund 3500 Musikfans an einem Ort feiern, dann sind ungeplante Zwischenfälle nicht auszuschließen. Auch nicht beim Strabi-Festival, das am Samstag eine Menschenmenge in dieser Größenordnung an den Straberger See lockte. Und zumindest ein überraschendes Ereignis gab es auch, allerdings mitnichten beim Konzert selber, wie Valentin Gongoll vom Veranstaltungsteam auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte. Außergewöhnliches passierte, als eigentlich alles gelaufen war - am frühen Sonntagmorgen. Da musste die Feuerwehr an den „Strabi“ ausrücken – zu einem ziemlich kuriosen Einsatz. Denn die Helfer mussten drei Leute von einer Hebebühne befreien, die sie aus luftiger Höhe ohne fremde Hilfe nicht verlassen konnten.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Feuerwehr sei um 5.17 Uhr über die Kreisleitstelle alarmiert worden, berichtete Feuerwehrabteilungsleiter Klaus Schiefer auf Anfrage unserer Redaktion: „Von uns sind zehn Kräfte zum Straberg-Nievenheimer See ausgerückt.“ Eine Dreiviertelstunde später seien die Helfer aber schon wieder zurück in der Wache gewesen. Nach bisherigen Informationen war es ihnen gelungen, die Hebebühne wieder in Gang zu setzen, so dass die drei in Not geratenen Personen schnell wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Warum die Geretteten - laut Valentin Gongoll handelte es sich um Mitglieder des Veranstaltungsteams – zu dieser frühen Morgenstunde die Hebebühne benutzt hatten, ob dies zum Beispiel für den Abbau nach dem Festival noch nötig gewesen war, darüber konnte niemand erschöpfend Auskunft geben. Auch nicht, ob die laut Gongoll geliehene Hebebühne einen technischen Defekt gehabt hatte.

Weil die Panne mit der Hebebühne das einzige größere unliebsame Vorkommnis der Veranstaltung war, hoffen Valentin Gongoll und seine Mitstreiter, dass das Festival auch in Zukunft am See stattfinden darf. Darüber will er nun mit den für den See zuständigen Kreiswerken Grevenbroich entsprechende Gespräche führen.

(ssc)
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